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Solarstrom einspeisen - Quelle: pixabay.com

Verfasst von: ENnergy GmbH Zuletzt aktualisiert: 31. März 2020

Aktuelle Einspeisevergütungen 2020

Betreiber von Photovoltaikanlagen, die Ihren Solarstrom teilweise in das öffentliche Netz einspeisen, erhalten ab dem Monat der Anschaffung eine festgelegte Einspeisevergütung. Der garantierte Zeitraum beträgt 20 Jahre. Deshalb wird auch der Einspeisevergütungssatz für Amortisationsberechnungen als fixer Wert mit einberechnet.

Aktuelle Einspeisevergütungen 2020

Zeitpunkt der Inbetriebnahme der PV-Anlage Bis 10 kWp Ab 10 kWp bis 40 kWp Ab 40 kWp bis 100 kWp
1. Juli 2020 9,43 Cent 9,18 Cent 7,29 Cent
1. Juni 2020 9,57 Cent 9,31 Cent 7,40 Cent
1. Mai 2020 9,70 Cent 9,44 Cent 7,50 Cent
1. April 2020 9,84 Cent 9,58 Cent 7,61 Cent
1. März 2020 9,98 Cent 9,71 Cent 7,71 Cent
1. Februar 2020 10,12 Cent 9,85 Cent 7,82 Cent
1. Januar 2020 10,27 Cent 9,99 Cent 7,94 Cent

Alle Angaben ohne Gewähr

Quelle: Bundesnetzagentur (EEG-Registerdaten und -Fördersätze)

Wieso ist der Einspeisevergütungssatz festgelegt?

Betreiber von Photovoltaikanlagen, die Ihren Solarstrom teilweise in das öffentliche Netz einspeisen, erhalten ab dem Monat der Anschaffung eine festgelegte Einspeisevergütung. Darüberhinaus ist die zugesagte Einspeisevergütung ab Inbetriebnahme von sinkenden Vergütungssätzen nicht betroffen. Der garantierte Zeitraum beträgt 20 Jahre. Deshalb wird auch der Einspeisevergütungssatz als fixer Wert für Wirtschaftlichkeits-Berechnungen mit einbezogen.

Wieso sinkt die Einspeisevergütung stetig?

Die Einspeisevergütung wird monatlich geprüft und aktualisiert. Man spricht auch von einer Degression. Der Maßstab der Höhe der Einspeisevergütung richtet sich immer nach der Nachfrage und dem Angebot von Photovoltaik-Anlagen. Besteht eine zu hohe Nachfrage nach PV-Anlagen, wie es seit zwei Jahrzehnten der Fall in Deutschland ist, so sinkt der Einspeisevergütungssatz. Bei einer niedrigen Nachfrage steigt die Vergütung logischerweise.

Ziel der regelmäßigen Preisanpassung ist es den Zubau von Photovoltaik-Anlagen politisch zu steuern. Diese Art der Preisanpassung des Einspeisevergütungssatzes wird auch als "atmender Deckel" bezeichnet.

Unterschiedliche Vergütungssätze je nach Anlagengröße

Die Einspeisevergütung wird in 3 Kategorien eingeteilt. Kleine, mittlere und große Photovoltaik-Anlagen.

  • Kleine PV-Anlagen: bis 10 kWp
  • Mittlere PV-Anlagen: ab 10 kWp bis 40 kWp
  • Große PV-Anlagen: ab 40 kWp bis 100 kWp

Grundsätzlich sinkt die Einspeisevergütung je größer die Anlage wird.

Lohnt sich denn überhaupt noch eine Photovoltaik-Anlage?

Die Einspeisevergütung sinkt stetig. Jedoch ist es immer noch eine sehr sichere und attraktive Investition, auch bei geringeren Renditeerwartungen. Zumal viele neuere PV-Anlagenbesitzer auf einen passenden Stromspeicher setzen. Der erhöht den Stromverbrauch mit selbst erzeugten Solarstrom um mehr als das doppelte. Somit ersparen sich viele Stromspeicher-Besitzer die niedrige Einspeisevergütung und verbrauchen den selbst erzeugten Solarstrom größtenteils selbst.

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