Balkonkraftwerk oder PV-Anlage – diese Frage stellen sich 2026 immer mehr Menschen, die ihre Stromkosten senken und zur Energiewende beitragen wollen. Die kurze Antwort: Ein Balkonkraftwerk lohnt sich als schneller, günstiger Einstieg für Mieter und Kleinverbraucher, während eine Dach-PV-Anlage für Eigenheimbesitzer mit hohem Stromverbrauch die deutlich rentablere Langzeitlösung ist.
Mit Strompreisen von über 35 Cent pro Kilowattstunde und der weiterhin geltenden Mehrwertsteuerbefreiung auf Solaranlagen war der Zeitpunkt für eigene Solarenergie nie besser. Ob Steckersolargerät am Balkon oder professionelle Photovoltaikanlage auf dem Dach – beide Lösungen haben ihre Berechtigung. Dieser Vergleich zeigt Ihnen ehrlich, welche Option zu Ihrer Situation passt.
Das Wichtigste in Kürze
- Balkonkraftwerk: 300-1.200 Euro Anschaffung, 600-800 kWh Jahresertrag, Amortisation in 3-5 Jahren
- Dach-PV-Anlage (10 kWp): 8.000-15.000 Euro, ca. 10.000 kWh Jahresertrag, Amortisation in 8-12 Jahren
- Langfristig: Eine Dachanlage erwirtschaftet über 20 Jahre rund fünfmal mehr Gewinn als ein Steckersolargerät
- Für Mieter: Das Steckersolargerät ist die einzige Option ohne Dachzugang – gesetzlicher Anspruch seit 2024
- Für Eigenheimbesitzer: Die Dachanlage ist fast immer die bessere Wahl, besonders mit Speicher, E-Auto oder Wärmepumpe
- Kombination möglich: Erst mit einem Steckersolargerät starten, später zur Dachanlage erweitern
Balkonkraftwerk und PV-Anlage – was ist der Unterschied?
Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie die grundlegenden Unterschiede kennen. Beide Systeme nutzen Solarenergie, unterscheiden sich aber in Leistung, Installation und Anwendungsbereich erheblich.
Balkonkraftwerk (Steckersolargerät)
- Max. 800 Watt Einspeiseleistung
- Bis 2.000 Wp Modulleistung
- 1-2 Solarmodule am Balkon, Fassade oder Garten
- Einfache Selbstmontage möglich
- Anschluss über Schuko-Stecker
- Nur Registrierung im MarktstammdatenregisterZentrales Register der Bundesnetzagentur für alle Stromerzeugungsanlagen in Deutschland nötig
Dach-PV-Anlage (Photovoltaik)
- Typisch 5-15 kWp für Einfamilienhäuser
- 10-40 Solarmodule auf dem Dach
- Professionelle Installation durch Fachbetrieb
- Anschluss ans Hausnetz durch Elektriker
- Einspeisevergütung vom Netzbetreiber
- Kombination mit Speicher, Wallbox, Wärmepumpe
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
| Kriterium | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage |
|---|---|---|
| Leistung | Max. 800 W (Einspeisung) | 5-15 kWp (typisch EFH) |
| Jahresertrag | 600-800 kWh | 5.000-15.000 kWh |
| Anschaffungskosten | 300-1.200 Euro | 8.000-25.000 Euro |
| Amortisation | 3-5 Jahre | 8-12 Jahre |
| Eigenverbrauch | 50-70% | 25-35% (ohne Speicher) |
| Autarkiegrad | 5-15% | 30-70% (mit Speicher) |
| Installation | Selbstmontage möglich | Fachbetrieb erforderlich |
| Einspeisevergütung | Nein | Ja (7,78 ct/kWh) |
| Genehmigung | Nur MaStR-Registrierung | MaStR + Netzbetreiber |
| Lebensdauer | 20-25 Jahre | 25-30+ Jahre |
Was kosten Balkonkraftwerk und PV-Anlage im Vergleich?
Der größte Unterschied liegt in der Investitionshöhe. Dank der 0% Mehrwertsteuer auf Solaranlagen sind beide Optionen 2026 besonders attraktiv. Hier die aktuellen Kosten im direkten Vergleich.
Anschaffungskosten Balkonkraftwerk 2026
| Variante | Kosten (inkl. 0% MwSt.) | Enthaltene Komponenten |
|---|---|---|
| Basis-Set | 300-500 Euro | 1-2 Module + Mikrowechselrichter |
| Komplett-Set mit Halterung | 500-800 Euro | Module + Wechselrichter + Montagesystem |
| Premium-Set mit Speicher | 800-1.500 Euro | Module + Wechselrichter + Batteriespeicher |
| Professionelle Montage | 150-400 Euro (zusätzlich) | Fachgerechte Installation inkl. Prüfung |
Anschaffungskosten PV-Anlage 2026
| Anlagengröße | Kosten ohne Speicher | Kosten mit Speicher | Kosten pro kWp |
|---|---|---|---|
| 5 kWp (kleine Anlage) | 5.000-7.500 Euro | 9.000-14.000 Euro | 1.000-1.500 Euro/kWp |
| 10 kWp (Standard EFH) | 8.000-13.000 Euro | 15.000-22.000 Euro | 800-1.300 Euro/kWp |
| 15 kWp (großes EFH) | 12.000-18.000 Euro | 20.000-28.000 Euro | 800-1.200 Euro/kWp |
Gut zu wissen: Die Preise für PV-Anlagen sind 2026 um rund 4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der durchschnittliche Preis liegt bei ca. 1.015 Euro pro kWp. Beide Systeme profitieren von der 0% Mehrwertsteuer, die mindestens bis Ende 2026 gilt.
Wie viel Strom erzeugen Balkonkraftwerk und PV-Anlage?
Die Stromerzeugung ist der entscheidende Faktor bei diesem Vergleich. Während ein Steckersolargerät den Grundverbrauch eines Haushalts abdecken kann, versorgt eine Dachanlage das gesamte Haus und speist überschüssigen Strom ins Netz ein.
Balkonkraftwerk (800 W)
- Jahresertrag: 600-800 kWh (bei Südausrichtung in NRW)
- Tagesertrag Sommer: 3-4 kWh
- Tagesertrag Winter: 0,5-1 kWh
- Eigenverbrauchsquote: 50-70%
- Deckung Grundlast: Kühlschrank, Router, Standby-Geräte
Dach-PV-Anlage (10 kWp)
- Jahresertrag: 9.000-10.500 kWh (bei guter Ausrichtung in NRW)
- Tagesertrag Sommer: 40-55 kWh
- Tagesertrag Winter: 8-15 kWh
- Eigenverbrauchsquote: 25-35% (ohne Speicher), 55-75% (mit Speicher)
- Deckung: Gesamter Haushalt + E-Auto + Wärmepumpe
Faktor-Vergleich
- Ertrag: PV-Anlage erzeugt ca. 12-15x mehr Strom
- Kosten pro kWh: BKW ca. 5-8 ct/kWh vs. PV-Anlage ca. 6-10 ct/kWh
- Stromdeckung: BKW 5-15% vs. PV-Anlage 50-80% des Verbrauchs
- Einspeisevergütung: Nur PV-Anlage erhält 7,78 ct/kWh
- Unabhängigkeit: PV-Anlage mit Speicher = bis 80% Autarkie
Wichtig: Ein Balkonkraftwerk kann den Grundverbrauch eines Haushalts von ca. 300-500 kWh abdecken, aber niemals den Gesamtverbrauch eines typischen Haushalts von 3.500-4.500 kWh pro Jahr. Wer echte Unabhängigkeit vom Stromversorger will, braucht eine Dach-PV-Anlage.
Wann amortisiert sich die Investition?
Die Wirtschaftlichkeit entscheidet letztlich, welche Lösung sich mehr lohnt. Wir rechnen mit aktuellen Strompreisen von 36 Cent pro Kilowattstunde und der Einspeisevergütung von 7,78 ct/kWh für 2026.
Rechenbeispiel: 20-Jahres-Vergleich
| Kennzahl | Balkonkraftwerk (800 W) | PV-Anlage (10 kWp) |
|---|---|---|
| Investition | 700 Euro | 10.500 Euro |
| Jahresertrag | 700 kWh | 10.000 kWh |
| Eigenverbrauch | 420 kWh (60%) | 3.000 kWh (30%) |
| Jährliche Ersparnis | ca. 150 Euro | ca. 1.625 Euro |
| Amortisation | ca. 4-5 Jahre | ca. 8-10 Jahre |
| Gewinn nach 20 Jahren | ca. 2.300 Euro | ca. 22.000 Euro |
4-5 J.
Amortisation Balkonkraftwerk
8-10 J.
Amortisation PV-Anlage
10x
Mehr Gewinn mit Dach-PV über 20 Jahre
Obwohl sich ein Balkonkraftwerk schneller amortisiert, überwiegt der langfristige Gewinn einer Dach-PV-Anlage deutlich. Wer die Möglichkeit hat, sollte daher eine richtig dimensionierte Solaranlage in Betracht ziehen.
Kostenlose Beratung: Balkonkraftwerk oder PV-Anlage?
Unsere Experten analysieren Ihre individuelle Situation und empfehlen die passende Lösung – ob Balkonkraftwerk für den Einstieg oder eine maßgeschneiderte Dach-PV-Anlage.
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Welche Förderungen gibt es 2026?
Sowohl Steckersolargeräte als auch Dachanlagen profitieren von Förderungen. Die wichtigsten Unterschiede bei der finanziellen Unterstützung im Überblick.
Für beide Systeme
- 0% Mehrwertsteuer: Gilt für Solaranlagen und Balkonkraftwerke bis mind. Ende 2026
- Einkommensteuerbefreiung: Anlagen bis 30 kWp steuerfrei (seit 2023)
Speziell für Balkonkraftwerke
- Kommunale Zuschüsse: Viele Städte zahlen 150-500 Euro pauschal
- Beispiel Köln: 150 Euro (300 Euro für Köln-Pass-Inhaber)
- Keine Einspeisevergütung: Überschuss wird verschenkt
Speziell für PV-Anlagen
- Einspeisevergütung: 7,78 ct/kWh (Teileinspeisung bis 10 kWp)
- KfW 270: Günstige Kredite ab 3,39% Sollzins
- Kommunale Programme: z.B. Köln bis 2.500 Euro + 1.300 Euro Speicher
- NRW: progres.nrw für MFH und Gewerbe verfügbar
Alle Details zu den verfügbaren Programmen finden Sie in unserem umfassenden Ratgeber zur PV-Förderung in NRW 2026.
Für wen lohnt sich was? Die Entscheidungshilfe
Die Entscheidung zwischen Mini-PV-Anlage oder Dach-Solaranlage hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Hier die klare Zuordnung nach Zielgruppen.
Balkonkraftwerk ist ideal für Sie, wenn…
- Sie zur Miete wohnen und kein eigenes Dach haben
- Sie einen Südbalkon oder eine geeignete Fassade besitzen
- Sie mit wenig Budget in die Solarenergie einsteigen wollen
- Sie schnell und unkompliziert starten möchten – ohne Handwerker
- Ihr Stromverbrauch unter 2.500 kWh pro Jahr liegt
- Sie die Anlage bei Umzug mitnehmen möchten
Eine Dach-PV-Anlage ist ideal für Sie, wenn…
- Sie ein Eigenheim mit geeignetem Dach besitzen
- Ihr Stromverbrauch über 3.000 kWh pro Jahr liegt
- Sie ein E-Auto laden oder eine Wärmepumpe betreiben
- Sie maximale Unabhängigkeit vom Stromversorger anstreben
- Sie langfristig den höchsten Gewinn erzielen wollen
- Sie eine Einspeisevergütung für Überschussstrom wünschen
Kann man beides kombinieren?
Ja, und das ist sogar eine clevere Strategie: Starten Sie mit einem Balkonkraftwerk als günstigen Einstieg und sammeln Sie erste Erfahrungen mit Solarenergie. Wenn Sie später ein Eigenheim kaufen oder die Investition in eine Dachanlage tätigen möchten, haben Sie bereits ein Gefühl für die Technik entwickelt.
Upgrade-Pfad: Ein Balkonkraftwerk kann nach der Installation einer Dach-PV-Anlage weiter betrieben werden – solange die maximale Einspeiseleistung pro Zählpunkt nicht überschritten wird. Unsere Experten bei ENnergy beraten Sie gerne zur optimalen Kombination.
Balkonkraftwerk oder PV-Anlage: 4 Praxisbeispiele
Konkrete Szenarien zeigen, welche Solarlösung in welcher Lebenssituation am meisten Sinn ergibt.
Mieterin mit Südbalkon
Situation: 2-Zimmer-Wohnung, 1.800 kWh Verbrauch/Jahr
Lösung: Balkonkraftwerk 800 W
- Investition: 600 Euro
- Jahresertrag: 680 kWh
- Ersparnis: ca. 140 Euro/Jahr
- Amortisation: ca. 4 Jahre
Familie im Eigenheim
Situation: EFH, 4.500 kWh Verbrauch, Süddach
Lösung: PV-Anlage 10 kWp mit Speicher
- Investition: 18.000 Euro
- Jahresertrag: 10.000 kWh
- Ersparnis: ca. 1.800 Euro/Jahr
- Amortisation: ca. 10 Jahre
Eigenheimbesitzer mit kleinem Budget
Situation: EFH, 3.200 kWh Verbrauch, knappe Finanzen
Lösung: Erst BKW, dann PV-Anlage in 2-3 Jahren
- Phase 1: Balkonkraftwerk 800 W (700 Euro)
- Phase 2: PV-Anlage 8 kWp (via KfW-Kredit)
- Sofortige Ersparnis schon in Phase 1
- Langfristig volle Solarpower
Familie mit E-Auto und Wärmepumpe
Situation: EFH, 8.000 kWh Verbrauch, hoher Bedarf
Lösung: PV-Anlage 15 kWp + 10 kWh Speicher
- Investition: 25.000 Euro
- Jahresertrag: 15.000 kWh
- Ersparnis: ca. 2.800 Euro/Jahr
- Autarkiegrad: bis 65%
Ob Ihr individuelles Projekt eher zum Steckersolargerät oder zur Dachanlage tendiert, ermitteln wir gerne in einer kostenlosen Beratung. Von der Planung bis zur Installation bieten wir alles aus einer Hand – als regionaler Partner aus Ennepetal mit drei Standorten im Ennepe-Ruhr-Kreis.
Welche Regeln gelten 2026 für Balkonkraftwerke und PV-Anlagen?
Das Solarpaket ISeit Mai 2024 geltendes Bundesgesetz mit vereinfachten Regelungen für Balkonkraftwerke und PV-Anlagen hat 2024 die Rahmenbedingungen für beide Systeme deutlich verbessert. Die wichtigsten Regelungen laut Verbraucherzentrale:
| Regelung | Balkonkraftwerk | Dach-PV-Anlage |
|---|---|---|
| Anmeldung | Nur Marktstammdatenregister | MaStR + Netzbetreiber |
| Stecker | Schuko-Stecker erlaubt | Festanschluss durch Elektriker |
| Zähler | Rückwärtslauf temporär erlaubt | Zweirichtungszähler Pflicht |
| Mieterrecht | Gesetzlicher Anspruch seit 2024 | Dachnutzung nur mit Vermieter |
| MwSt. | 0% (bis mind. Ende 2026) | 0% (bis 30 kWp) |
| Gewerbeanmeldung | Nicht erforderlich | Nicht erforderlich (bis 30 kWp) |
Häufige Fragen: Balkonkraftwerk oder PV-Anlage
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Vergleich von Steckersolargeräten und Dach-Solaranlagen.
Ob ein Balkonkraftwerk oder eine PV-Anlage besser ist, hängt von Ihrer Situation ab. Für Mieter und als günstiger Einstieg ist ein Balkonkraftwerk ideal (300-1.200 Euro, Amortisation in 3-5 Jahren). Eigenheimbesitzer profitieren langfristig deutlich mehr von einer Dach-PV-Anlage, die über 20 Jahre rund zehnmal mehr Gewinn erwirtschaftet.
Ein Balkonkraftwerk mit 800 Watt Einspeiseleistung erzeugt in Deutschland je nach Ausrichtung und Standort zwischen 600 und 800 kWh pro Jahr. In NRW liegt der typische Ertrag bei rund 700 kWh. Das deckt etwa 15-20% des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts.
Ja, ein Balkonkraftwerk kann parallel zu einer Dach-PV-Anlage betrieben werden. Beide Systeme speisen unabhängig voneinander ins Hausnetz ein. Wichtig ist, dass die maximale Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt nicht überschritten wird. Wir beraten Sie gerne zur optimalen Kombination beider Systeme.
Für Eigenheimbesitzer mit geeignetem Dach ist eine PV-Anlage fast immer die bessere Wahl. Ein Balkonkraftwerk macht nur als Übergangslösung Sinn, zum Beispiel wenn die Investition in eine Dachanlage erst in einigen Jahren geplant ist. Langfristig erzielt eine 10-kWp-Anlage rund zehnmal mehr Gewinn als ein Balkonkraftwerk.
Ein Balkonkraftwerk kostet 300-1.200 Euro, eine Dach-PV-Anlage mit 10 kWp liegt bei 8.000-13.000 Euro (ohne Speicher) bzw. 15.000-22.000 Euro (mit Speicher). Pro erzeugter Kilowattstunde sind beide Systeme ähnlich günstig: Balkonkraftwerk ca. 5-8 Cent/kWh, PV-Anlage ca. 6-10 Cent/kWh – beide weit unter dem Netzstrompreis von über 35 Cent.
Nein, seit dem Solarpaket I (Mai 2024) ist keine Genehmigung mehr nötig. Sie müssen Ihr Balkonkraftwerk nur im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden. Die Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt. Mieter haben seit 2024 einen gesetzlichen Anspruch auf Installation – der Vermieter darf nur bei triftigen Gründen widersprechen.
Nein. Ein Balkonkraftwerk mit 800 Watt erzeugt ca. 600-800 kWh pro Jahr. Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht 3.500-4.500 kWh. Das Balkonkraftwerk deckt somit nur etwa 15-20% des Verbrauchs. Für eine vollständige Eigenversorgung benötigen Sie eine Dach-PV-Anlage mit Batteriespeicher.
Fazit: Unsere Experten-Empfehlung
Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten – aber mit klaren Leitlinien. Beide Systeme sind 2026 wirtschaftlich sinnvoll und profitieren von hervorragenden Rahmenbedingungen.
Unsere Empfehlung im Überblick
- Mieter ohne Dachzugang: Balkonkraftwerk ist die beste und oft einzige Option – laut Finanztip amortisiert sich die Investition in 3-5 Jahren
- Eigenheimbesitzer: Dach-PV-Anlage ist langfristig die klar wirtschaftlichere Lösung mit bis zu zehnfachem Gewinn über 20 Jahre
- Knappes Budget: Balkonkraftwerk als Einstieg, später Erweiterung zur Dachanlage – so profitieren Sie sofort
- Hoher Verbrauch (E-Auto, Wärmepumpe): Nur eine Dach-PV-Anlage mit Speicher kann den Bedarf realistisch decken
ENnergy-Tipp: Als regionaler Photovoltaik-Komplettanbieter aus Ennepetal beraten wir Sie ehrlich – ob ein Balkonkraftwerk für den Einstieg reicht oder eine maßgeschneiderte Dach-PV-Anlage die richtige Wahl ist. Mit unseren eigenen Montageteams und dem kompletten Produktportfolio finden wir die optimale Lösung für Ihre Situation.
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