Solaranlage auf Einfamilienhaus-Dach mit Sonnenschein zeigt warum sich Photovoltaik 2026 lohnt
Bild: Lohnt sich Photovoltaik 2026? Ja – und so rechnet sich die Investition | © ENnergy GmbH

Lohnt sich Photovoltaik 2026? Ja, eindeutig. Bei Anlagenkosten ab 870 €/kWp, weiterhin 0 % Mehrwertsteuer und Strompreisen über 35 Cent pro Kilowattstunde amortisiert sich eine Solaranlage in vielen Fällen bereits nach 8–12 Jahren. Danach produziert sie über 15 weitere Jahre nahezu kostenlosen Strom – mit einer Rendite von 4–7 % pro Jahr.

Besonders relevant: Die feste Einspeisevergütung nach dem EEG soll ab 2027 für neue Anlagen abgeschafft werden. Wer bis Ende 2026 in Betrieb geht, sichert sich noch 20 Jahre garantierte Vergütung. In diesem Beitrag zeigen wir mit konkreten Zahlen und einer Beispielrechnung, warum sich die Investition 2026 lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Photovoltaik lohnt sich 2026 – Rendite von 4–7 % pro Jahr übertrifft viele Geldanlagen
  • Anlagenkosten: 870–1.400 €/kWp (schlüsselfertig, ohne Speicher)
  • 0 % Mehrwertsteuer gilt weiterhin unbefristet – Netto gleich Brutto
  • Einspeisevergütung: 7,79 ct/kWh (Überschuss) bzw. 12,35 ct/kWh (Volleinspeisung)
  • Amortisation in 8–12 Jahren je nach Eigenverbrauch und Anlagengröße
  • Ab 2027 droht Wegfall der festen Einspeisevergütung – jetzt noch 20 Jahre sichern
  • Strompreis über 35 ct/kWh macht Eigenverbrauch besonders lukrativ

Was kostet eine Solaranlage 2026?

Die Kosten für Photovoltaikanlagen befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Dank gesunkener Modulpreise, des Nullsteuersatzes und eines wettbewerbsintensiven Marktes ist der Einstieg so günstig wie nie.

Anlagengröße Preis pro kWp Gesamtpreis (ohne Speicher) Jährlicher Ertrag (ca.)
5 kWp 1.200–1.400 € 6.000–7.000 € 4.500 kWh
10 kWp 870–1.100 € 8.700–11.000 € 9.500 kWh
15 kWp 810–1.000 € 12.150–15.000 € 14.000 kWh

Ein Batteriespeicher mit 10 kWh Kapazität kostet zusätzlich ca. 4.200–5.200 €. Größere Anlagen profitieren von Skaleneffekten und haben einen günstigeren Preis pro kWp.

0 % Mehrwertsteuer: Seit 2023 zahlen Privatkunden bei PV-Anlagen bis 30 kWp keine Mehrwertsteuer – unbefristet. Netto ist gleich Brutto. Mehr zur MwSt.-Befreiung

Warum lohnt sich Photovoltaik 2026 besonders?

Mehrere Faktoren machen die Investition in eine Solaranlage gerade jetzt besonders attraktiv. Die Rentabilität von Photovoltaik erreicht 2026 ein hervorragendes Niveau.

Schutz vor steigenden Strompreisen

Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis liegt 2026 bei 35–37 ct/kWh. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom spart genau diesen Betrag ein. Bei weiter steigenden Strompreisen wächst der Vorteil von Jahr zu Jahr. So entkoppeln Sie sich vom Strommarkt und sichern langfristig planbare Energiekosten.

0 % MwSt.

Unbefristet für PV-Anlagen

35+ ct

Strompreis pro kWh

8–12 J.

Amortisationszeit

Einspeisevergütung sichern – Reform ab 2027

Wichtig: Ab 2027 soll die feste Einspeisevergütung für neue kleine PV-Anlagen abgeschafft und durch marktorientierte Modelle ersetzt werden. Wer bis Ende 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich 20 Jahre garantierte Vergütung nach dem EEG.

Die aktuellen Einspeisevergütungssätze für Inbetriebnahme im 1. Halbjahr 2026:

Anlagengröße Überschusseinspeisung Volleinspeisung
bis 10 kWp 7,79 ct/kWh 12,35 ct/kWh
bis 40 kWp 6,74 ct/kWh 10,35 ct/kWh

Wertsteigerung der Immobilie

Eine Solaranlage steigert den Wert Ihrer Immobilie. Käufer schätzen niedrige Energiekosten und nachhaltige Energieversorgung. Laut Fraunhofer ISE waren Ende 2025 über 117 GW Photovoltaik-Leistung in Deutschland installiert. Solarenergie ist damit die zweitwichtigste Stromquelle – noch vor Braunkohle.

Beitrag zum Klimaschutz

Eine 10 kWp-Anlage vermeidet pro Jahr rund 4,5 Tonnen CO₂. Über die Lebensdauer von 25+ Jahren sind das mehr als 100 Tonnen – ein aktiver Beitrag zur Energiewende. Die Investition lohnt sich also nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch.

Lohnt sich eine 10 kWp Solaranlage? Rechenbeispiel

Ob sich Photovoltaik konkret für Sie rechnet, hängt von Ihrem Eigenverbrauch ab. Wir rechnen zwei typische Szenarien für ein Einfamilienhaus mit einer 10 kWp Anlage durch:

Parameter Ohne Speicher Mit 10 kWh Speicher
Anschaffungskosten ca. 11.000 € ca. 16.000 €
Jährlicher Ertrag 9.500 kWh 9.500 kWh
Eigenverbrauchsquote 30 % 65 %
Ersparnis Eigenverbrauch ~1.000 €/Jahr ~2.160 €/Jahr
Einspeisevergütung ~518 €/Jahr ~259 €/Jahr
Wartung & Versicherung ~150 €/Jahr ~200 €/Jahr
Nettoertrag pro Jahr ~1.368 € ~2.219 €
Amortisation ca. 8 Jahre ca. 7–8 Jahre
Gewinn über 25 Jahre ~23.200 € ~39.475 €

Hinweis: Berechnung basiert auf einem Strompreis von 0,35 €/kWh und der aktuellen Einspeisevergütung von 7,79 ct/kWh. Steigende Strompreise verbessern die Rentabilität weiter. Für eine individuelle Berechnung empfehlen wir eine persönliche Beratung.

Die Zahlen zeigen: Eine Solaranlage erwirtschaftet über ihre Lebensdauer ein Vielfaches der Investition. Der EigenverbrauchAnteil des Solarstroms, den Sie selbst nutzen statt ins Netz einzuspeisen. Je höher, desto rentabler die Anlage. ist dabei der entscheidende Hebel für die Rentabilität Ihrer Photovoltaikanlage.

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Wie steigern Sie die Rentabilität Ihrer Solaranlage?

Mit den richtigen Maßnahmen holen Sie noch mehr aus Ihrer Photovoltaikanlage heraus. Hier die wichtigsten Hebel:

Eigenverbrauch maximieren

Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart ca. 35 ct – deutlich mehr als die Einspeisevergütung von knapp 8 ct bringt. So erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch:

  • Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner tagsüber laufen lassen
  • Batteriespeicher installieren – steigert den Eigenverbrauch auf 60–80 %
  • Elektroauto mit eigenem Solarstrom laden
  • Wärmepumpe mit PV-Strom betreiben

Dynamische Stromtarife & Energy-Sharing nutzen

Ab Juli 2026 können PV-Besitzer in Deutschland Energy-Sharing-CommunitiesLokale Gemeinschaften, in denen PV-Besitzer überschüssigen Solarstrom direkt an Nachbarn verkaufen können. gründen und überschüssigen Strom direkt an Nachbarn verkaufen. Zusammen mit dynamischen Stromtarifen eröffnen sich neue Wege, die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage zu steigern.

Welche Förderungen gibt es 2026?

Obwohl direkte Zuschüsse seltener werden, gibt es weiterhin attraktive Fördermöglichkeiten:

Förderung Details Status 2026
0 % MwSt. Steuerbefreiung für PV-Anlagen bis 30 kWp Aktiv, unbefristet
EEG-Einspeisevergütung 20 Jahre garantierte Vergütung Aktiv (Abschaffung ab 2027 geplant)
KfW 270 Förderkredit für PV + Speicher Aktiv
NRW-Förderung progres.nrw für Mehrparteienhäuser Teilweise aktiv
Kommunale Zuschüsse Je nach Stadt verschieden Auslaufend – vorab prüfen

Tipp: Prüfen Sie immer die aktuellen kommunalen Förderprogramme Ihrer Stadt oder Gemeinde. Einige Städte wie Köln oder Berlin bieten attraktive Zuschüsse für PV-Anlagen und Speicher.

Fazit: Photovoltaik lohnt sich 2026 mehr denn je

Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Eine Solaranlage ist 2026 eine der besten Investitionen für Eigenheimbesitzer. Sinkende Anlagenkosten, hohe Strompreise und die unbefristete Mehrwertsteuerbefreiung sorgen für eine attraktive Rentabilität.

Wer 2026 noch in Betrieb geht, sichert sich außerdem 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung – bevor die geplante Reform ab 2027 greift. Ob sich Photovoltaik für Ihr Dach konkret lohnt, erfahren Sie in einer kostenlosen Beratung mit unseren Experten.

FAQ: Lohnt sich Photovoltaik 2026?

Ja, für die meisten Einfamilienhäuser lohnt sich Photovoltaik 2026. Eine typische 10 kWp-Anlage kostet ca. 9.000–11.000 € (dank 0 % MwSt.) und amortisiert sich in etwa 8–10 Jahren. Entscheidend sind Dachausrichtung (idealerweise Süd bis West), möglichst wenig Verschattung und ein hoher Eigenverbrauch. Über 25 Jahre erwirtschaftet die Anlage typischerweise mehr als das Doppelte der Investition.

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