Die Brandgefahr bei Photovoltaik ist eine der häufigsten Sorgen von Hausbesitzern – doch aktuelle Statistiken zum Brandschutz geben Entwarnung: Weniger als 0,01 % aller Solaranlagen in Deutschland verursachen einen Brand. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was die Forschung zur Solaranlage Brandgefahr wirklich sagt, welche Ursachen hinter den seltenen PV-Bränden stecken und wie moderner Brandschutz bei Photovoltaik Ihr Zuhause zuverlässig schützt.
Das Wichtigste in Kürze
- Brandgefahr bei Photovoltaik liegt unter 0,01 % – statistisch sicherer als viele Haushaltsgeräte
- In 20 Jahren wurden nur rund 120 Brände direkt durch PV-Anlagen verursacht – bei über 3 Millionen installierten Anlagen
- Über 80 % der PV-Brände entstehen durch Installationsfehler, nicht durch die Technik
- Moderne Schutzmaßnahmen wie AFCI, Feuerwehrschalter und Überspannungsschutz senken das Risiko weiter
- Batteriespeicher mit LiFePO4-Technologie gelten als besonders brandsicher (Risiko: 0,0045 %)
Photovoltaik Brand Statistik: Wie hoch ist die Brandgefahr?
Kurzantwort: Extrem gering. Die bisher umfassendste Untersuchung zur Photovoltaik Brandgefahr stammt vom Fraunhofer ISE. Die Langzeitstudie (2012–2022) liefert eindeutige Zahlen:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| PV-Anlagen in Deutschland | über 3 Millionen |
| Brände mit PV-Beteiligung (20 Jahre) | ca. 350 |
| Davon direkt durch PV verursacht | ca. 120 |
| Brandwahrscheinlichkeit pro Anlage | unter 0,01 % |
Diese Statistik zeigt eindeutig: Ein Brand durch Photovoltaik ist ein äußerst seltenes Ereignis. Die Wahrscheinlichkeit liegt laut Statistik weit unter dem Risiko alltäglicher Haushaltsgeräte.
Zum Vergleich: Die Brandgefahr einer Photovoltaikanlage ist statistisch geringer als die eines Wäschetrockners oder einer Geschirrspülmaschine. PV-Anlagen zählen zu den sichersten Elektroinstallationen im Haushalt.
Häufigste Brandursachen bei Photovoltaikanlagen
Wenn es doch zu einem Brand kommt, liegt die Ursache in den meisten Fällen nicht an der Photovoltaik-Technik selbst. Die häufigsten Auslöser:
- Installationsfehler (über 80 %): Falsch gecrimpte Stecker, mangelhaft verlegte Kabel oder fehlerhafte Anschlüsse
- Defekte DC-Steckverbindungen: Durch Feuchtigkeit oder mechanische Belastung können LichtbögenEin Lichtbogen entsteht, wenn Strom über eine Unterbrechung im Kabel springt. Die dabei entstehende Hitze kann Brände auslösen. entstehen
- Minderwertige Komponenten: Wechselrichter oder Module ohne ausreichende Zertifizierung
- Fehlende Wartung: Unentdeckte Schäden an Kabeln und Verbindungen über Jahre hinweg
Trotz dieser Ursachen bleibt die Statistik eindeutig: Ein Brand durch Photovoltaik ist extrem selten und fast immer vermeidbar.
Wichtig: Die Qualität der Installation ist der entscheidende Faktor. Ein zertifizierter Fachbetrieb mit eigenen Montageteams minimiert das Brandrisiko Ihrer Solaranlage auf ein absolutes Minimum.
Löscht die Feuerwehr bei Häusern mit Solaranlage?
Ein hartnäckiger Mythos besagt, die Feuerwehr würde bei Häusern mit Photovoltaik nicht löschen. Das ist falsch. Die Feuerwehr löscht jedes Gebäude – auch mit PV-Anlage auf dem Dach. Es gelten lediglich besondere Einsatzregeln:
- Mindestabstand von 1 Meter bei Sprühstrahl
- Mindestabstand von 5 Metern bei Vollstrahl
- Moderne Feuerwehrschalter ermöglichen das schnelle Abschalten der Anlage im Notfall
Dank normierter Freischalteinrichtungen senken Einsatzkräfte die Gleichspannung der Module heute innerhalb von Sekunden auf ein ungefährliches Niveau. Das macht den Brandschutz bei Solaranlagen deutlich einfacher als noch vor einigen Jahren.
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Brandschutz bei Photovoltaik: Welche Maßnahmen helfen?
Moderner Brandschutz bei Photovoltaik basiert auf mehreren Schutzebenen. Diese Maßnahmen sind heute Standard bei hochwertigen Installationen:
Feuerwehrschalter und Rapid Shutdown
Ein Feuerwehrschalter (DC-Freischalter) schaltet die PV-Anlage im Notfall spannungsfrei. Systeme wie das ProJoy PEFS bieten zusätzlich eine automatische Temperaturabschaltung bei 70 °C und eine optionale Fernabschaltung via RS485.
Lichtbogenerkennung (AFCI) gegen Brandgefahr
Die AFCI-TechnologieAFCI steht für Arc Fault Circuit Interrupter – eine Schutzeinrichtung, die gefährliche Lichtbögen in der Photovoltaikanlage erkennt und automatisch abschaltet. erkennt gefährliche Lichtbögen in Echtzeit und schaltet den betroffenen String automatisch ab. Damit verhindert sie die häufigste Brandursache bei PV-Anlagen: defekte Kabelverbindungen.
Überspannungsschutz und VDE-konforme Installation
Typ-2-Überspannungsschutzgeräte auf DC- und AC-Seite schützen vor indirekten Blitzeinschlägen. Ebenso wichtig ist eine Installation nach DIN VDE 0100-712 mit brandschutzkonformer Kabelführung und dokumentierten Feuerwehrschaltplänen.
- Feuerwehrschalter mit Rapid Shutdown installiert
- AFCI-Lichtbogenerkennung im Wechselrichter aktiv
- Überspannungsschutz Typ 2 auf DC- und AC-Seite
- VDE-konforme Kabelführung und Potentialausgleich
- Regelmäßige Wartung und Inspektion der Anlage
Wie sicher sind Batteriespeicher wirklich?
Auch bei Batteriespeichern ist die Brandgefahr ein häufiges Thema. Eine Studie der RWTH Aachen (2024) ermittelte eine Brandwahrscheinlichkeit von nur 0,0045 % für Heimspeicher. Moderne Speicher mit LiFePO4-ZellenLithium-Eisenphosphat-Akkus sind thermisch besonders stabil. Im Gegensatz zu NMC-Zellen neigen sie nicht zum thermischen Durchgehen (Thermal Runaway). gelten als besonders sicher, da sie nicht zum thermischen Durchgehen neigen. Ein integriertes Batteriemanagementsystem (BMS) überwacht zudem Temperatur, Spannung und Ladestrom in Echtzeit.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Brandgefahr bei Photovoltaik
Die Brandgefahr bei Photovoltaik ist extrem gering. Die Statistik des Fraunhofer ISE belegt: Weniger als 0,01 % aller Photovoltaikanlagen verursachen einen Brand. In 20 Jahren wurden nur rund 120 Brände direkt durch Solaranlagen ausgelöst – bei über 3 Millionen installierten Anlagen.
Theoretisch ja, praktisch kommt es extrem selten vor. Die häufigste Ursache sind Installationsfehler, nicht die Module selbst. Bei fachgerechter Installation durch einen zertifizierten Betrieb ist das Brandrisiko verschwindend gering.
Ja, die Feuerwehr löscht jedes Gebäude – auch mit Photovoltaikanlage. Einsatzkräfte halten lediglich Mindestabstände zu spannungsführenden Teilen ein. Moderne Feuerwehrschalter ermöglichen zudem das schnelle Abschalten der Anlage.
Zu den wichtigsten Brandschutz-Maßnahmen bei Photovoltaik zählen: Feuerwehrschalter mit Rapid Shutdown, AFCI-Lichtbogenerkennung, Überspannungsschutz Typ 2 auf DC- und AC-Seite sowie eine VDE-konforme Installation nach DIN VDE 0100-712. Regelmäßige Wartung vervollständigt den Schutz.
Ja, moderne Batteriespeicher mit LiFePO4-Technologie sind sehr sicher. Eine Studie der RWTH Aachen ermittelte eine Brandwahrscheinlichkeit von nur 0,0045 %. Ein integriertes Batteriemanagementsystem überwacht Temperatur und Spannung rund um die Uhr.
Achten Sie auf einen zertifizierten Meisterbetrieb mit eigenen Montageteams und VDE-konformer Installation. Wichtig sind hochwertige Komponenten mit Zertifizierung, ein umfassendes Sicherheitskonzept und ein After-Sales-Angebot mit regelmäßiger Wartung und Inspektion.
Fazit: Photovoltaik ist sicher – mit dem richtigen Installateur
Jede seriöse Statistik bestätigt: Ein Brand durch Photovoltaik ist ein äußerst seltenes Ereignis. Die Brandgefahr bei Photovoltaik ist mit unter 0,01 % verschwindend gering. Moderner Brandschutz bei Photovoltaik – von AFCI über Feuerwehrschalter bis zum Überspannungsschutz – reduziert das ohnehin niedrige Risiko weiter. Der entscheidende Faktor bleibt die Qualität der Installation. Als zertifizierter Meisterbetrieb mit eigenen Montageteams sorgt die ENnergy GmbH für eine fachgerechte, VDE-konforme Installation – damit Sie Ihre Solaranlage sorgenfrei nutzen können.
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