Photovoltaikanlage planen: Solarmodule auf Einfamilienhaus-Dach mit optimaler Dachausrichtung und Neigung
Bild: Photovoltaikanlage planen: Solarmodule auf Einfamilienhaus-Dach mit optimaler Dachausrichtung und Neigung | © ENnergy GmbH

Eine Photovoltaikanlage zu planen lohnt sich 2026 mehr denn je – die Kosten für eine Photovoltaikanlage mit Speicher liegen bei 15.000–20.000 € für ein Einfamilienhaus und amortisieren sich in 8–12 Jahren. Entscheidend für maximale Erträge sind die richtige Dachausrichtung, eine fundierte Photovoltaik-Standortanalyse und die passende Dimensionierung aller Komponenten.

Ob Sie eine Solaranlage planen, den passenden Anbieter suchen oder aktuelle Fördermöglichkeiten prüfen möchten – dieser Leitfaden begleitet Sie Schritt für Schritt durch die Planung Ihrer Photovoltaikanlage. Von der Bedarfsermittlung über Modultypen und Wechselrichter bis zur Wirtschaftlichkeitsberechnung: Hier erfahren Sie alles, um Ihre PV-Anlage optimal zu planen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer eine Photovoltaikanlage planen möchte, beginnt mit der präzisen Ermittlung des Strombedarfs und der Analyse geeigneter Dachflächen
  • Die optimale Dachausrichtung nach Süden mit 30–35° Neigung liefert maximale Solarerträge – aber auch Ost-West-Dächer sind wirtschaftlich
  • Moderne monokristalline Module erzielen Wirkungsgrade bis 23 % bei kompakten Flächen
  • Batteriespeicher erhöhen den Eigenverbrauch auf bis zu 80 % und verbessern die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage deutlich
  • Die aktuelle Einspeisevergütung und Steuervorteile sorgen für attraktive Renditen von 8–12 %
  • Professionelle Beratung durch einen erfahrenen Fachbetrieb ist entscheidend für eine maßgeschneiderte, zukunftssichere Solaranlage

Welche Vorüberlegungen brauchen Sie, um eine Photovoltaikanlage zu planen?

Bevor Sie in die detaillierte Planung einsteigen, sollten Sie einige grundlegende Vorüberlegungen anstellen. Diese bilden das Fundament für eine wirtschaftliche Solaranlage, die optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wie ermitteln Sie Ihren Strombedarf?

Die präzise Ermittlung Ihres aktuellen und zukünftigen Strombedarfs ist der wichtigste erste Schritt, wenn Sie eine PV-Anlage planen. Betrachten Sie dafür Ihre Stromrechnungen der letzten 2–3 Jahre, um einen verlässlichen Durchschnittswert zu ermitteln. Berücksichtigen Sie dabei saisonale Schwankungen und geplante Veränderungen.

Besonders wichtig ist die Berücksichtigung stromintensiver Verbraucher:

  • Wärmepumpen (ca. 3.000–5.000 kWh/Jahr)
  • Elektrofahrzeuge (ca. 2.500–4.000 kWh/Jahr bei 15.000 km Fahrleistung)
  • Klimaanlagen (ca. 500–1.500 kWh/Jahr)
  • Elektrische Heizungen (ca. 3.000–9.000 kWh/Jahr)

Wer eine Solaranlage zukunftsorientiert planen möchte, berücksichtigt nicht nur den aktuellen Verbrauch, sondern auch potenzielle Erweiterungen wie ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe. Durch vorausschauende Dimensionierung vermeiden Sie teure Nachrüstungen und maximieren langfristig Ihre Einsparungen.

Tipp: Nutzen Sie intelligente Stromzähler und Energiemanagement-Systeme, um Ihren Verbrauch genauer zu analysieren. Diese liefern nicht nur Gesamtverbrauchsdaten, sondern auch detaillierte Lastprofile über den Tagesverlauf – wertvolle Daten für die optimale Auslegung Ihrer PV-Anlage.

Rechtliche Rahmenbedingungen 2026

Beim Photovoltaikanlage planen sollten Sie die aktuellen gesetzlichen Änderungen kennen. Wer vor Ende 2026 installiert, sichert sich 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung – ab 2027 erfolgt die Umstellung auf variable Marktpreise. Alle PV-Änderungen 2026

Das neue Solarspitzengesetz begrenzt die Einspeisung ohne Steuerungsbox auf 60 % der Anlagenleistung. Planen Sie daher von Anfang an einen Batteriespeicher oder eine intelligente Steuerung ein, um Ertragseinbußen von 1–9 % zu vermeiden. Details zum Solarspitzengesetz

Außerdem gilt in mittlerweile 9 Bundesländern eine Solarpflicht – in NRW seit Januar 2026 auch bei vollständigen Dachsanierungen. Prüfen Sie, ob Sie davon betroffen sind. Solarpflicht nach Bundesland

Pflicht nach Inbetriebnahme: Jede PV-Anlage muss innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister eingetragen werden – inklusive separater Meldung des Batteriespeichers. Ohne Registrierung entfällt die Einspeisevergütung und es drohen Bußgelder bis zu 50.000 €. Zum Marktstammdatenregister

Wie finden Sie den optimalen Standort für Ihre Solaranlage?

Ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Photovoltaikanlage planen ist die Wahl des richtigen Standorts. Dachausrichtung, Neigung und Verschattung beeinflussen maßgeblich den Ertrag und damit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage.

Dachausrichtung und Neigung

Die ideale Dachausrichtung für eine Photovoltaikanlage in Deutschland ist Süden, da hier die höchste Sonneneinstrahlung im Jahresverlauf erreicht wird. Allerdings können auch andere Ausrichtungen durchaus wirtschaftlich sein:

Photovoltaikanlage planen: Diagramm zur optimalen Dachausrichtung mit Himmelsrichtungen und Ertragspotenzialen für die Solaranlage
Optimale Dachausrichtung für maximale Solarerträge: Süden bietet die besten Ergebnisse, aber auch Ost-West-Ausrichtungen können wirtschaftlich sein.
Ausrichtung Ertragspotenzial Besonderheiten
Süden 100 % (Referenz) Höchster Jahresertrag, Spitzenproduktion mittags
Südost/Südwest ca. 90–95 % Gute Alternative, leichte Verschiebung der Produktionsspitze
Ost/West ca. 75–85 % Gleichmäßigere Verteilung über den Tag, ideal für hohen Eigenverbrauch
Norden ca. 60–70 % Nur bei flacher Dachneigung wirtschaftlich sinnvoll

Bei der Dachneigung gilt ein Winkel zwischen 30 und 35 Grad als optimal für den Jahresertrag. Flachere Winkel (10–25°) begünstigen den Sommerertrag, während steilere Winkel (40–60°) die Wintererträge verbessern. Bei Flachdächern kommen spezielle Aufständerungssysteme zum Einsatz, die den optimalen Neigungswinkel herstellen.

PV Anlage planen: Verschiedene Neigungswinkel von Photovoltaikmodulen und deren Einfluss auf den Solarertrag im Vergleich
Der optimale Neigungswinkel für Ihre Photovoltaikanlage liegt zwischen 30° und 35° für den besten Jahresertrag.

Wie vermeiden Sie Verschattungen bei der Planung?

Verschattungen durch Bäume, Nachbargebäude, Schornsteine oder Dachaufbauten können den Ertrag erheblich mindern. Bereits eine teilweise Verschattung eines einzelnen Moduls führt zu überproportionalen Leistungseinbußen.

Solaranlage planen: Visualisierung von Verschattungseffekten auf Photovoltaikmodule bei der PV-Standortanalyse
Verschattungsanalyse: Bereits kleine Schatten können die Leistung einer PV-Anlage deutlich reduzieren.

Bei der PV-Standortanalyse sollten potenzielle Schattenquellen sorgfältig untersucht werden:

  • Umliegende Bäume und deren Wachstumspotenzial in den nächsten 25 Jahren
  • Nachbargebäude und deren Schatten zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten
  • Dachaufbauten wie Schornsteine, Antennen und Satellitenschüsseln
  • Dachgauben und andere architektonische Elemente

Moderne Planungstools ermöglichen eine präzise Verschattungsanalyse über das gesamte Jahr, wodurch potenzielle Ertragsverluste minimiert werden können.

Dachstatik berücksichtigen

Ein oft übersehener Aspekt beim Photovoltaikanlage planen ist die Tragfähigkeit des Daches. Standardmodule fügen etwa 15–20 kg/m² zusätzliches Gewicht hinzu, was bei älteren oder leichteren Dachkonstruktionen problematisch sein kann.

Bei der Bewertung der Dachstatik müssen folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Alter und Zustand der Dachkonstruktion
  • Maximale Schnee- und Windlast in Ihrer Region
  • Zusätzliches Gewicht durch PV-Module und Montagesystem

Expertentipp: Für Dächer mit eingeschränkter Tragfähigkeit bieten spezielle leichte und flexible Solarmodule eine ideale Lösung. Diese wiegen nur etwa 2–3 kg/m² und ermöglichen damit die Installation auch auf Dächern, die für konventionelle Module ungeeignet wären. Die eArc-Module von SunmanDiese innovativen glasfreien Module sind um bis zu 70 % leichter als herkömmliche Module und besonders für Gewerbeimmobilien mit Leichtbaudächern geeignet. sind eine hervorragende Option für statisch anspruchsvolle Dächer. Mehr zu leichten Solarmodulen

Im Zweifelsfall sollte immer ein Statiker hinzugezogen werden. Diese Investition ist im Vergleich zu potenziellen Schäden durch Überlastung minimal.

Welche PV-Module eignen sich für Ihre Photovoltaikanlage?

Ein zentraler Aspekt beim Solaranlage planen ist die Wahl der passenden Module. Die Technologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht: Höhere Wirkungsgrade, längere Garantielaufzeiten und sinkende Preise machen die Investition attraktiver denn je.

Modultypen im Vergleich

Planung Photovoltaikanlage: Installation von monokristallinen Solarmodulen auf einem Schrägdach durch Fachpersonal bei der Dachmontage
Monokristalline Module bieten den höchsten Wirkungsgrad und eine elegante schwarze Optik.

Monokristalline Solarmodule dominieren den aktuellen Markt und stellen die Premium-Kategorie dar. Sie bestehen aus einem einzigen Siliziumkristall, was ihnen eine höhere Effizienz und eine einheitliche, tiefschwarze Optik verleiht. Mit Wirkungsgraden von 20–23 % sind sie besonders platzsparend und ideal für begrenzte Dachflächen. Die Lebensdauer liegt bei 25–30 Jahren mit linearer Leistungsgarantie. Trotz höherer Anschaffungskosten rentieren sie sich langfristig besonders bei begrenztem Platzangebot.

Leistung und Wirkungsgrad

Beim PV-Anlage planen sind Leistung und Wirkungsgrad entscheidende Kenngrößen. Die Leistung wird in Watt Peak (Wp)Watt Peak beschreibt die maximale Leistung eines Solarmoduls unter standardisierten Testbedingungen (STC): 1.000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Zelltemperatur. angegeben.

Standard-Solarmodule für Privathaushalte haben typischerweise eine Leistung von 420–580 Wp pro Modul bei einer Größe von etwa 1,7 m². Für eine 10 kWp-Anlage werden daher nur noch etwa 18–24 Module benötigt.

Wirkungsgrade verschiedener Modultypen 2026

Neben Leistung und Wirkungsgrad sind weitere wichtige Faktoren bei der Modulauswahl:

  • Temperaturkoeffizient: Gibt an, wie stark die Leistung bei steigenden Temperaturen abnimmt
  • Produktgarantie: Typischerweise 15–25 Jahre für Material- und Verarbeitungsfehler
  • Leistungsgarantie: Bei hochwertigen Modulen 25–30 Jahre mit mindestens 80 % der Nennleistung
  • Zertifizierungen: IEC 61215, IEC 61730 und PID-Resistenz als Qualitätsmerkmale

Tipp: Setzen Sie auf zukunftssichere Modultechnologien. N-Typ Module und TOPCon-TechnologieTOPCon (Tunnel Oxide Passivated Contact) ist eine fortschrittliche Zelltechnologie mit verbesserter Elektronensammlung und geringerer Rekombination an der Rückseite. bieten bis zu 2 % höhere Anfangswirkungsgrade und eine geringere jährliche Degradation von nur 0,3 %. Laut dem aktuellen Fraunhofer ISE Photovoltaik-Report wird diese Technologie in den kommenden Jahren zum Standard. Zu unseren PV-Modulen

Kostenlose Beratung – Jetzt Ihre Photovoltaikanlage planen

Planen Sie jetzt Ihre maßgeschneiderte Solaranlage mit unserem Expertenteam. Wir analysieren Ihre individuellen Anforderungen und erstellen ein passgenaues Konzept für maximale Erträge und optimale Wirtschaftlichkeit.

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Wechselrichter, Speicher und weitere Komponenten für Ihre PV-Anlage

Beim Photovoltaikanlage planen geht es nicht nur um die richtigen Module. Für ein optimal funktionierendes System sind weitere Komponenten entscheidend, die maßgeblich Einfluss auf Leistung und Wirtschaftlichkeit haben.

Wechselrichter – das Herzstück Ihrer PV-Anlage

Der Wechselrichter wandelt den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in netztauglichen Wechselstrom um. Wenn Sie eine PV-Anlage planen, stehen verschiedene Typen zur Auswahl:

Sofar Hybrid-Wechselrichter HYD 5-20KTL-3PH für die Photovoltaikanlage mit integriertem Batteriemanagement
Moderne Hybrid-Wechselrichter wie der Sofar HYD 5-20KTL-3PH integrieren Batteriemanagementsysteme und Smart-Home-Funktionen.
  • String-Wechselrichter: Die klassische Lösung, bei der mehrere Module in Reihe geschaltet werden. Kosteneffizient und bewährt, aber anfällig für Ertragseinbußen bei Teilverschattung.
  • Mikro-Wechselrichter: Jedes Modul hat einen eigenen kleinen Wechselrichter. Der Einfluss von Verschattung wird minimiert und die Ausfallsicherheit steigt.
  • Hybrid-Wechselrichter: Kombinieren Wechselrichter und Batteriemanagementsystem. Ideal für Anlagen mit Speicher und zukunftssichere Option.
  • Leistungsoptimierer: Werden an jedem Panel installiert und optimieren die Leistung. Sie verbinden die Vorteile von String- und Mikro-Wechselrichtern.

Bei der Dimensionierung gilt die Faustregel, dass die Nennleistung des Wechselrichters etwa 80–90 % der Modulleistung betragen sollte. Diese leichte Unterdimensionierung ist wirtschaftlich sinnvoll, da die maximale Modulleistung in der Praxis selten erreicht wird.

Expertenwissen: Moderne Wechselrichter bieten umfangreiche Monitoring-Funktionen zur Echtzeit-Überwachung. Achten Sie auf WLAN-Konnektivität und benutzerfreundliche Apps für maximale Kontrolle über Ihre Energieerzeugung. Zu unseren Wechselrichtern

Batteriespeicher für höheren Eigenverbrauch

Ein Batteriespeicher gehört mittlerweile zur Standardausstattung, wenn Sie eine Photovoltaikanlage planen. Durch die Speicherung überschüssiger Solarenergie für Abend und Nacht steigt der Eigenverbrauchsanteil von ca. 30 % auf bis zu 80 %.

Batteriespeicher für die Photovoltaikanlage: Sofar BTS Speichersystem mit modularer Kapazität und günstigen Kosten
Modulare Batteriespeicher wie der Sofar BTS E5-E20 D5 lassen sich flexibel an Ihren Energiebedarf anpassen.

Steigerung des Eigenverbrauchs durch Batteriespeicher

Lithium-Ionen-Batterien dominieren den Speichermarkt. Wichtige Auswahlkriterien:

  • Nutzbare Kapazität: Wie viel kWh tatsächlich gespeichert werden können
  • Zyklusfestigkeit: Gute Systeme schaffen 6.000–10.000 Lade-/Entladezyklen
  • Entladetiefe (DoD): Idealerweise 90–100 %
  • Wirkungsgrad: Gute Systeme erreichen 85–95 %
  • Notstromfähigkeit: Ob der Speicher bei Netzausfall als Ersatzstromquelle dienen kann

Die optimale Speichergröße entspricht etwa dem Tagesstromverbrauch in kWh. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch wären das etwa 10–12 kWh.

“Eine gut dimensionierte Kombination aus PV-Anlage und Batteriespeicher erreicht heute eine Eigenverbrauchsquote von 70–80 %. Das bedeutet: Drei Viertel Ihres selbst erzeugten Stroms nutzen Sie direkt – unabhängig von steigenden Strompreisen.”

Paul Pytel, Geschäftsführer ENnergy GmbH

Weitere wichtige Komponenten beim Solaranlage planen:

  • Montagesysteme: Angepasst an den Dachtyp und lokale Wetterbedingungen
  • Energiemanagementsysteme: Intelligente Steuerung von Verbrauchern für optimierten Eigenverbrauch
  • Überwachungssysteme: Echtzeit-Kontrolle und Fehlerdiagnose
  • Wallboxen: Idealerweise mit dynamischem Lastmanagement für solare Ladung. Zu unseren Wallboxen

Die richtige Auswahl und Dimensionierung dieser Komponenten ist entscheidend für eine langfristig wirtschaftliche Anlage. Ein erfahrener Fachbetrieb unterstützt Sie dabei, die optimale Konfiguration zu finden. Zur Produktübersicht

Was kostet eine Photovoltaikanlage mit Speicher?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage mit Speicher sind ein entscheidender Faktor bei der Planung. Bei richtiger Dimensionierung bietet eine Solaranlage eine attraktive Rendite und Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Für die Finanzierung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:

Eigenfinanzierung

Die Finanzierung aus eigenen Mitteln spart Zinskosten. Bei typischen Kosten von 1.400–1.800 €/kWp für eine komplette PV-Anlage mit Speicher liegen die Gesamtkosten für ein Einfamilienhaus bei etwa 15.000–20.000 €. Die Rendite liegt bei aktuellen Strompreisen bei 8–12 %.

Vorteile: Keine Zinskosten, sofortige volle Rendite, keine monatlichen Belastungen
Nachteile: Hoher einmaliger Kapitaleinsatz, gebundene Liquidität

Welche Förderprogramme gibt es 2026?

Bei der Planung Ihrer Photovoltaikanlage spielen staatliche und regionale Förderprogramme eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit.

Aktuelle Förderungen: Neben den günstigen KfW-Krediten gibt es zahlreiche regionale Programme auf Landes- und Kommunalebene. Besonders attraktiv sind Batteriespeicher-Förderungen in einigen Bundesländern mit Zuschüssen von 200–500 € pro kWh Speicherkapazität. Mehr zu Fördermöglichkeiten in NRW

Wesentliche steuerliche Vorteile beim Photovoltaikanlage planen:

  • Umsatzsteuerbefreiung: Seit Januar 2023 gilt ein Nullsteuersatz für Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden. Die Regelung gilt unbefristet und spart bei einer typischen 10-kWp-Anlage mit Speicher rund 3.600 €. Mehr zur PV-Mehrwertsteuer
  • Einkommensteuerbefreiung: PV-Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern sind von der Einkommensteuer befreit. Bei Mehrfamilienhäusern gilt eine Grenze von 15 kWp je Wohneinheit bis maximal 100 kWp.

Einen zusätzlichen wirtschaftlichen Vorteil bieten dynamische Stromtarife in Kombination mit Ihrer PV-Anlage und Batteriespeicher: Durch intelligentes Laden bei negativen Börsenpreisen und Entladen bei Hochpreisphasen steigern Sie den Eigenverbrauch auf bis zu 65 %. Dynamische Stromtarife mit PV

Einspeisevergütung und Wirtschaftlichkeit

Die Einspeisevergütung für überschüssigen Solarstrom wird für 20 Jahre nach Inbetriebnahme garantiert und ist ein wichtiger Baustein der Wirtschaftlichkeit.

Entwicklung der Strompreise vs. Solarstromkosten

8–12 Jahre

Amortisationszeit

8–12 %

Durchschnittliche Rendite

60–80 %

Autarkiegrad mit Speicher

Entscheidend ist die richtige Dimensionierung: Selbst genutzter Strom (Wert: aktueller Strompreis von ca. 44 Cent/kWh) ist deutlich wertvoller als eingespeister Strom (Vergütung: ca. 8 Cent/kWh). Eine auf Eigenverbrauch optimierte Anlage maximiert Ihre Einsparungen. Aktuelle Einspeisevergütung

Wichtig: Bei der Antragsstellung für Fördermittel ist die richtige Reihenfolge entscheidend. Stellen Sie zuerst den Förderantrag und beginnen Sie erst nach Bewilligung mit dem Projekt. Eine nachträgliche Förderung ist in der Regel ausgeschlossen.

Häufig gestellte Fragen zum Photovoltaikanlage planen

Beim Photovoltaikanlage planen tauchen immer wieder bestimmte Fragen auf. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Planung und Installation Ihrer Solaranlage.

Die optimale Größe hängt von Ihrem Stromverbrauch und der verfügbaren Dachfläche ab. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 4.000–5.000 kWh Jahresverbrauch empfiehlt sich eine Anlagengröße von 8–10 kWp. Mit einem Batteriespeicher von 8–12 kWh erreichen Sie einen Autarkiegrad von 60–70 %. Bei geplanter Anschaffung eines Elektroautos oder einer Wärmepumpe sollten Sie 12–15 kWp einplanen.

Fazit: Photovoltaikanlage planen – Ihr Weg zur Energieunabhängigkeit

Die sorgfältige Planung Ihrer Photovoltaikanlage ist der Grundstein für eine wirtschaftliche und langlebige Solaranlage. In Zeiten steigender Energiekosten stellt die Investition in eine eigene PV-Anlage eine zukunftssichere Entscheidung dar.

Die wichtigsten Schritte beim Solaranlage planen auf einen Blick:

  • Strombedarf präzise analysieren und zukunftsorientiert dimensionieren
  • Standortbedingungen prüfen: Dachausrichtung, Dachneigung und Verschattung bei der Photovoltaik-Planung berücksichtigen
  • Hochwertige Komponenten wählen – von der Modulqualität bis zum Batteriespeicher
  • Kosten für die Photovoltaikanlage mit Speicher realistisch kalkulieren und Förderungen einbeziehen
  • Einen erfahrenen Fachbetrieb für Beratung und Installation beauftragen

Eine typische Anlage amortisiert sich innerhalb von 8–12 Jahren und liefert über die gesamte Lebensdauer von 25–30 Jahren zuverlässig günstigen Strom. Besonders die Kombination mit einem Speicher steigert den Eigenverbrauch auf bis zu 80 % – ein wichtiger Schritt in Richtung Energieautonomie.

Starten Sie jetzt mit der Planung und sichern Sie sich langfristig niedrige Energiekosten. Die Experten von ENnergy unterstützen Sie mit umfassender Beratung und maßgeschneiderten Lösungen für Ihre individuelle Situation. Zu unseren Leistungen

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