Mit einer Photovoltaikanlage können Sie Ihre Stromkosten senken – und zwar um bis zu 80 %. Während Netzstrom 2026 durchschnittlich 37 Cent pro kWh kostet, erzeugt eine Solaranlage auf Ihrem Dach Strom für nur 8 bis 11 Cent. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart Ihnen also rund 26 Cent.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen mit konkreten Rechenbeispielen, wie Sie Ihre Stromkosten mit Photovoltaik dauerhaft reduzieren. Sie erfahren, welche Faktoren die Ersparnis beeinflussen und wie Sie das Maximum aus Ihrer Solaranlage herausholen.
Das Wichtigste in Kürze
- Solarstrom kostet 8–11 ct/kWh – Netzstrom liegt bei durchschnittlich 37 ct/kWh (Stand 2026)
- Ersparnis bis 1.500 €/Jahr für ein Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Jahresverbrauch
- Amortisation in 10–13 Jahren – danach produzieren Sie praktisch kostenlos Strom
- Mit Speicher 70–80 % Autarkie – Sie kaufen kaum noch teuren Netzstrom zu
- 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen und Speicher bis 30 kWp
Was kostet eine Kilowattstunde Solarstrom?
Der Schlüssel zum Stromkosten sparen mit einer Solaranlage liegt im Preisunterschied zwischen Netzstrom und Solarstrom. Die sogenannten StromgestehungskostenDie Gesamtkosten der Stromerzeugung über die Lebensdauer einer Anlage, umgerechnet auf jede erzeugte Kilowattstunde. einer Dach-PV-Anlage liegen laut Fraunhofer ISE zwischen 6,5 und 14,4 Cent pro kWh.
| Stromquelle | Kosten pro kWh | Ersparnis vs. Netzstrom |
|---|---|---|
| Netzstrom (Durchschnitt 2026) | 37,2 ct | – |
| Netzstrom (Grundversorgung) | 42,8 ct | – |
| Solarstrom (eigene PV-Anlage) | 8–11 ct | bis 79 % |
| Solarstrom (PV + Speicher) | 10–15 ct | bis 73 % |
Gut zu wissen: Die Gestehungskosten bleiben über die gesamte Lebensdauer Ihrer Anlage (25–30 Jahre) konstant. Netzstrom wird dagegen tendenziell teurer – durch steigende CO₂-Preise, Netzentgelte und wachsenden Strombedarf. Je länger Ihre Anlage läuft, desto größer wird der Kostenvorteil.
Wie viel Stromkosten sparen Sie mit einer Solaranlage?
Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt das Einsparpotenzial. Wir rechnen mit einem typischen Einfamilienhaus in NRW mit 4.500 kWh Jahresverbrauch und einer 10-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher:
| Kennzahl | Ohne PV | Mit PV + Speicher |
|---|---|---|
| Jahresverbrauch | 4.500 kWh | 4.500 kWh |
| Eigenverbrauch aus PV | – | 3.375 kWh (75 %) |
| Zukauf aus dem Netz | 4.500 kWh | 1.125 kWh |
| Jährliche Stromkosten | 1.674 € | 418 € |
| Einspeisevergütung (7,78 ct/kWh) | – | + 477 €/Jahr |
| Wartungskosten | – | – 150 €/Jahr |
| Jährliche Nettoersparnis | 1.583 €/Jahr | |
Annahmen: 10 kWp, 10 kWh Speicher, 9.500 kWh Jahresertrag, 75 % Autarkiegrad, Strompreis 37,2 ct/kWh, Einspeisevergütung 7,78 ct/kWh (Feb. 2026).
Ergebnis: Bei einer Investition von ca. 20.000 € (0 % MwSt.) amortisiert sich die Anlage nach rund 12 Jahren. Über 25 Jahre sparen Sie insgesamt über 39.000 € – das entspricht einer Rendite von ca. 7 % pro Jahr.
Die genauen Kosten einer Photovoltaikanlage hängen von Anlagengröße, Speicher und Dachbeschaffenheit ab. Grundsätzlich gilt: Je mehr Strom Sie selbst verbrauchen, desto mehr können Sie mit PV Strom sparen.
Welche Hebel senken Ihre Stromkosten mit Photovoltaik am stärksten?
Wie stark Sie Ihre Stromkosten reduzieren, hängt von fünf zentralen Faktoren ab:
1. Eigenverbrauch maximieren
Jede kWh, die Sie selbst nutzen statt einzuspeisen, spart die volle Differenz zum Netzstrompreis. Verlegen Sie stromintensive Tätigkeiten wie Waschen oder Laden in die Mittagszeit.
2. Batteriespeicher einsetzen
Ein Batteriespeicher erhöht Ihren Eigenverbrauch von ca. 30 % auf 70–80 %. Solarstrom steht Ihnen damit auch abends und nachts zur Verfügung.
3. Einspeisevergütung nutzen
Überschüssigen Strom speisen Sie ins Netz ein und erhalten dafür aktuell 7,78 ct/kWh. Das senkt Ihre effektiven Stromkosten zusätzlich um mehrere hundert Euro pro Jahr.
4. Wärmepumpe koppeln
Die Kombination PV + Wärmepumpe ersetzt teures Gas oder Öl durch günstigen Solarstrom. So senken Sie nicht nur die Strom-, sondern auch die Heizkosten deutlich.
5. Anlagengröße richtig wählen: Eine zu kleine Anlage verschenkt Einsparpotenzial, eine zu große erzeugt unnötig viel Überschuss mit geringer Vergütung. Die optimale Dimensionierung ist entscheidend – unsere Experten berechnen die ideale Größe anhand Ihres tatsächlichen Verbrauchsprofils.
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Wie kann ein Speicher Ihre Stromkosten weiter senken?
Ein Batteriespeicher erhöht zwar die Anfangsinvestition, steigert aber den Eigenverbrauch erheblich. Deshalb lohnt sich der Vergleich:
| Kennzahl | PV ohne Speicher | PV mit Speicher |
|---|---|---|
| Eigenverbrauchsanteil | 25–35 % | 60–75 % |
| Autarkiegrad | 25–40 % | 65–80 % |
| Jährliche Ersparnis | ca. 1.000 € | ca. 1.500 € |
| Amortisation | 10–12 Jahre | 12–14 Jahre |
Der Speicher verlängert die Amortisationszeit leicht. Dafür sind Sie deutlich unabhängiger vom Netzstrom und profitieren stärker, wenn die Strompreise weiter steigen. Für die meisten Haushalte ist die Kombination aus Solaranlage und Speicher die beste Strategie, um Stromkosten dauerhaft zu reduzieren.
Tipp: Die Speichergröße sollte zu Ihrem Verbrauchsprofil passen. Als Faustregel gilt: 1 kWh Speicherkapazität pro kWp Anlagenleistung. Ein 10-kWp-System passt also ideal zu einem 10-kWh-Speicher.
Häufig gestellte Fragen: Stromkosten senken mit Photovoltaik
Ein Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Jahresverbrauch spart mit einer 10-kWp-Anlage und Speicher rund 1.500 € pro Jahr. Über 25 Jahre ergibt das eine Gesamtersparnis von über 39.000 €. Die genaue Höhe hängt von Eigenverbrauchsanteil, Anlagengröße und aktuellem Strompreis ab.
Solarstrom vom eigenen Dach kostet zwischen 8 und 11 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Netzstrom liegt 2026 bei durchschnittlich 37,2 Cent. Mit Batteriespeicher steigen die Gestehungskosten auf 10 bis 15 Cent – immer noch deutlich günstiger als Netzstrom.
Eine PV-Anlage ohne Speicher amortisiert sich in 10 bis 12 Jahren, mit Speicher in 12 bis 14 Jahren. Da Solaranlagen mindestens 25 Jahre halten, erzeugen Sie nach der Amortisation praktisch kostenlos Strom. Die 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp verkürzt die Amortisationszeit zusätzlich.
Nein. Auch ohne Speicher sparen Sie mit einer Solaranlage bereits rund 1.000 € pro Jahr. Ein Speicher erhöht die Ersparnis auf ca. 1.500 €, weil Sie den Solarstrom auch abends und nachts nutzen können. Wer tagsüber viel Strom verbraucht, kommt auch ohne Speicher gut zurecht.
Experten rechnen langfristig mit steigenden Strompreisen. Haupttreiber sind wachsende CO₂-Preise (55–65 €/Tonne in 2026), der nötige Netzausbau und die steigende Nachfrage durch E-Mobilität und Wärmepumpen. Deshalb gilt: Je früher Sie in eine Solaranlage investieren, desto mehr profitieren Sie von der Ersparnis gegenüber dem Netzstrom.
Fazit: Mit Photovoltaik die Stromkosten dauerhaft senken
Die Rechnung ist eindeutig: Solarstrom vom eigenen Dach kostet nur ein Viertel des Netzstroms. Mit einer optimal dimensionierten PV-Anlage und Speicher sparen Sie als Einfamilienhaus-Besitzer rund 1.500 € pro Jahr – Tendenz steigend, wenn der Netzstrompreis weiter anzieht.
Als regionaler Komplettanbieter aus Ennepetal plant und installiert ENnergy Ihre maßgeschneiderte Solaranlage aus einer Hand. Von der Beratung über die Installation bis zum After-Sales-Service – wir sorgen dafür, dass Sie das Maximum aus Ihrer Investition herausholen.
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