Die Energiewende eröffnet Vermietern von Mietshäusern attraktive wirtschaftliche Perspektiven. Eine PV Anlage auf einem Mehrfamilienhaus stellt nicht nur eine umweltfreundliche Energiequelle dar, sondern entwickelt sich zunehmend zu einer rentablen Investition mit vielfältigen Vorteilen.
Als Vermieter stehen Sie möglicherweise vor der Frage, ob sich eine PV-Anlage für Ihre Immobilie rechnet. Diese Entscheidung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst – von aktuellen Steuervorteilen über bauliche Voraussetzungen bis hin zu unterschiedlichen Nutzungsmodellen und deren Wirtschaftlichkeit.
In diesem Ratgeber analysieren wir die finanziellen Vorteile, technischen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen für PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern. Die ENnergy GmbH steht Ihnen dabei als erfahrener Partner zur Seite, der seit über einem Jahrzehnt maßgeschneiderte Photovoltaiklösungen für private und gewerbliche Kunden in Nordrhein-Westfalen anbietet.
Finanzielle Vorteile für Vermieter: Darum lohnt sich die PV-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus
Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus bietet Vermietern beachtliche wirtschaftliche Vorteile durch Steuerersparnisse, Wertsteigerung und zusätzliche Einnahmequellen.
Aktuelle Steuervorteile für Vermieter 2025
- Nullsteuersatz bei der Umsatzsteuer: Auf die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen fällt keine Umsatzsteuer an. Diese Mehrwertsteuerbefreiung reduziert die Investitionskosten erheblich.
- Vereinfachte Einkommensteuerregelung: Für kleinere PV-Anlagen bis 30 kWp wird der Gewinn pauschal mit 70% der Betriebseinnahmen angesetzt, was den administrativen Aufwand deutlich verringert.
Die konkreten Steuervorteile veranschaulicht folgende Tabelle:
Aspekt | Kleine PV-Anlage (15 kWp) | Große PV-Anlage (30 kWp) |
---|---|---|
Investitionskosten | 25.000 € | 45.000 € |
Steuerersparnis (Nullsteuersatz) | 4.750 € | 8.550 € |
Jährliche Einnahmen (Mieterstrom) | 2.800 € | 5.600 € |
Steuerfreier Gewinn (pauschal) | 1.960 € | 3.920 € |
Wertsteigerung und erhöhte Attraktivität der Immobilie
Die Installation einer PV-Anlage wirkt sich positiv auf den Marktwert eines Mehrfamilienhauses aus. In Zeiten steigender Energiepreise und wachsendem Umweltbewusstsein wird die Energieeffizienz zu einem entscheidenden Kriterium bei der Immobilienbewertung.
Mehrfamilienhäuser mit Mieterstrom können zudem schneller und einfacher vermietet werden, was zu geringeren Leerstandszeiten und höheren Mieteinnahmen führt.
Zusätzliche Einnahmen durch Mieterstrom und Einspeisevergütung
Das Mieterstrommodell eröffnet eine zusätzliche Einnahmequelle mit höheren Renditen als die eigentliche Mietrendite. Ein Vergleich zur Volleinspeiseanlage:
Merkmal | Volleinspeiseanlage | Mieterstromkonzept |
---|---|---|
Gesamteinnahmen | 2.084 € p.a. | 4.130,13 € p.a. |
Amortisationsdauer | 14,4 Jahre | 9,7 Jahre |
Rendite | 6,9 % p.a. | 10,3 % p.a. |
Mehrwert für Mieter schaffen: Wie Solarenergie die Attraktivität Ihrer Immobilie steigert
Eine PV-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus bietet nicht nur Vermietern finanzielle Vorteile, sondern stellt auch für Mieter einen erheblichen Mehrwert dar. Diese Win-Win-Situation trägt wesentlich zur Attraktivität Ihrer Immobilie bei und kann ein entscheidender Faktor bei der Mieterakquise und -bindung sein.
Spürbar niedrigere Stromkosten für Mieter
Das Mieterstrommodell ermöglicht es Vermietern, ihren Mietern Strom zu deutlich günstigeren Konditionen anzubieten als der örtliche Grundversorgungstarif. Gesetzlich ist der Preis für Mieterstrom häufig auf maximal 90% des Grundversorgungstarifs begrenzt, was eine direkte und spürbare Entlastung für die monatlichen Nebenkosten der Mieter bedeutet.
In Zeiten steigender Energiekosten wird dieser finanzielle Vorteil für viele Mietinteressenten zu einem entscheidenden Auswahlkriterium. Ein Beispiel: Bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 2.500 kWh/Jahr und einer Preisdifferenz von 10% zum Grundversorgungstarif können Mieter jährlich etwa 200-250 € einsparen.
Diese Einsparung steigert nicht nur die Zufriedenheit bestehender Mieter, sondern erhöht auch die Attraktivität der Wohneinheiten für potenzielle Neumieter erheblich.
Zugang zu nachhaltiger Energie
Das Umweltbewusstsein spielt für immer mehr Menschen eine entscheidende Rolle – auch bei der Wohnungssuche. Die Möglichkeit, durch den Bezug von Mieterstrom aktiv zum Klimaschutz beizutragen, ist für viele umweltbewusste Mieter ein wichtiges Argument bei der Wohnungswahl.
Mieterstrom ermöglicht es den Bewohnern, ihren CO2-Fußabdruck deutlich zu reduzieren, da sie sauberen, lokal erzeugten Strom direkt vom Dach ihres Wohngebäudes beziehen. Diese unmittelbare Teilhabe an der Energiewende schafft ein positives Gefühl des aktiven Engagements für den Umweltschutz.
Als Vermieter können Sie diesen Aspekt gezielt hervorheben und damit besonders umweltbewusste Mietinteressenten ansprechen, die bereit sind, für nachhaltige Wohnkonzepte auch langfristige Mietverhältnisse einzugehen.
Mehr Unabhängigkeit und planbare Kosten
Durch das Mieterstrommodell erhalten Ihre Mieter eine gewisse Unabhängigkeit von großen Energieversorgungsunternehmen und den oft unvorhersehbaren Schwankungen der Energiepreise. Ein bedeutender Teil ihres Strombedarfs wird durch eine stabile, lokale Quelle gedeckt, was zu besser kalkulierbaren Energiekosten führt.
Diese Preisstabilität ist besonders in Zeiten volatiler Energiemärkte ein überzeugendes Argument für Mieter. Während die allgemeinen Strompreise in den letzten Jahren erheblichen Schwankungen unterlagen, bietet das Mieterstrommodell eine verlässliche Alternative mit transparenter Preisgestaltung.
Die Kombination aus Kosteneinsparung und Planungssicherheit steigert die Attraktivität Ihrer Immobilie und kann ein entscheidender Faktor für die langfristige Mieterbindung sein.
Die genannten Vorteile für Mieter wirken sich direkt positiv auf Sie als Vermieter aus. Zufriedene Mieter bedeuten weniger Fluktuation, stabilere Mieteinnahmen und einen geringeren Verwaltungsaufwand. Die Investition in eine PV-Anlage auf Ihrem Mehrfamilienhaus ist somit nicht nur finanziell attraktiv, sondern stärkt auch langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Immobilie auf dem Wohnungsmarkt.
Um diese Vorteile optimal zu kommunizieren, ist eine transparente und verständliche Information der Mieter entscheidend. In einem späteren Abschnitt gehen wir detailliert darauf ein, wie Sie Ihre Mieter für das Thema Photovoltaik begeistern und von den Vorteilen überzeugen können.
Technische Aspekte für Vermieter: Was bei der PV-Installation auf Mehrfamilienhäusern zu beachten ist
Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus erfordert eine sorgfältige Planung und die Berücksichtigung verschiedener technischer Faktoren.
Dachformen und ihre Eignung für eine PV-Anlage
Schrägdächer mit Südausrichtung bieten optimale Bedingungen für maximale Energieerträge. Bei Ost-West-Ausrichtung kann eine beidseitige Belegung sinnvoll sein, um die Sonneneinstrahlung über den Tag zu verteilen.
Flachdächer ermöglichen durch Aufständerungen eine optimale Ausrichtung der Module. Für statisch anspruchsvolle Dächer bietet ENnergy leichte Modulvarianten mit nur 2,8 kg/m² an.
Benötigte Fläche und optimale Anlagengröße
Als Faustregel gilt, dass pro Kilowattpeak (kWp) installierter Leistung etwa 4,5-5 m² Dachfläche benötigt werden. Ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten benötigt typischerweise etwa 20-25 kWp, was einer Fläche von ca. 100-125 m² entspricht.
Integration ins bestehende Stromnetz und Messkonzepte
Die Integration einer PV-Anlage in das bestehende Stromnetz eines Mehrfamilienhauses ist besonders für das Mieterstrommodell entscheidend. Durch intelligente Messsysteme wird der Verbrauch jeder Wohneinheit präzise erfasst. Die Installation eines Batteriespeichers kann den Eigenverbrauch deutlich erhöhen und die Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz verbessern.
Regulatorischer Rahmen: Förderungen und gesetzliche Grundlagen in 2025
Der rechtliche und fördertechnische Rahmen für Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern bietet Vermietern konkrete wirtschaftliche Vorteile.
Aktuelle Förderprogramme für PV-Anlagen in 2025
- Einspeisevergütung nach EEG: Für überschüssigen Solarstrom wird eine feste Vergütung über 20 Jahre gezahlt, wie die aktuellen Einspeisevergütungen zeigen.
- Mieterstromzuschlag: Zusätzliche Förderung für direkt an Mieter gelieferten Solarstrom.
- KfW-Förderprogramme: Zinsgünstige Kredite für die Finanzierung von PV-Anlagen.
Spezifische Förderungen in Nordrhein-Westfalen
Die Photovoltaik-Förderung in NRW bietet zusätzliche Anreize:
Stadt/Region | Förderung PV-Anlage | Besonderheiten für MFH |
---|---|---|
Köln | 300 €/kWp (bis 10 kWp), 250 €/kWp (10-50 kWp) | Bis zu 6.000 € für Mieterstromlösungen |
Düsseldorf | 1.000 € + 100 €/kWp (bis 10.000 € max.) | |
Essen | Gestaffelt: 500-4.000 € je nach Größe | Bonus für Mieterstromkonzepte |
Bonn | 100 €/kWp (bis 3 WE), 300 €/kWp (ab 4 WE) | Bonus für EEG-Mieterstrommodelle |
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Pflichten
In Nordrhein-Westfalen gilt seit Januar 2024 eine Solarpflicht für neue Nichtwohngebäude. Ab 2025 gilt diese auch für Neubauten von Wohngebäuden und ab 2026 für vollständige Dachsanierungen mit Dachflächen über 50 Quadratmeter.
Für die Installation einer PV-Anlage sind zudem diese regulatorischen Aspekte zu beachten:
- Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme
- Eintragung im Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats
- Sicherheitsvorschriften gemäß DIN VDE 0100-712
- Bei Wohnungseigentümergemeinschaften: Notwendige Zustimmung der Miteigentümer
Das Mieterstrommodell im Detail: Funktionsweise und Umsetzung
Das Mieterstrommodell bildet die zentrale Komponente für die wirtschaftliche Nutzung von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern. Diese Betriebsform ermöglicht Vermietern, den erzeugten Solarstrom direkt an die Mieter zu liefern.
Funktionsweise und Varianten des Mieterstrommodells
Das Mieterstrommodell basiert auf der direkten Stromlieferung vom Dach an die Bewohner ohne Umweg über das öffentliche Stromnetz. Dies spart Netzentgelte und bestimmte Umlagen, was zu günstigeren Strompreisen für die Mieter führt.
Geförderter Mieterstrom mit Mieterstromzuschlag
Diese Variante unterliegt spezifischen gesetzlichen Anforderungen, bietet jedoch finanzielle Vorteile durch den Mieterstromzuschlag:
- Preisobergrenze: Der Strompreis darf maximal 90% des örtlichen Grundversorgungstarifs betragen
- Gebäudenutzung: Eine überwiegende Wohnnutzung des Gebäudes ist erforderlich
- Anlagengröße: Beschränkung auf 100 kWp pro Gebäude
- Vertragliche Gestaltung: Eine Kopplung des Mieterstromvertrags an den Mietvertrag ist unzulässig
Ungeförderter Mieterstrom
Diese Betriebsform verzichtet auf den Mieterstromzuschlag, bietet jedoch mehr Flexibilität:
- Freie Preisgestaltung: Keine gesetzliche Preisobergrenze
- Geringere regulatorische Anforderungen: Weniger strenge Auflagen hinsichtlich Gebäudenutzung und Anlagengröße
- Vereinfachte Administration: Reduzierter bürokratischer Aufwand
Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
Dieses neuere Modell bietet eine Alternative mit reduziertem administrativen Aufwand:
- Vereinfachte Strukturen: Die Hausgemeinschaft tritt gemeinsam als ein Stromkunde auf
- Geringere Komplexität: Vereinfachte Messkonzepte und Abrechnungsmodalitäten
- Kollektiver Ansatz: Der Strom wird als gemeinschaftliche Ressource betrachtet
Wirtschaftliche Betrachtung des Mieterstrommodells
Die Wirtschaftlichkeit eines Mieterstromprojekts wird durch verschiedene Faktoren bestimmt:
Einnahmequelle | Beschreibung | Wirtschaftliche Relevanz |
---|---|---|
Mieterstromverkauf | Direktverkauf an Mieter (max. 90% des Grundversorgertarifs) | Hoch – primäre Einnahmequelle |
Mieterstromzuschlag | Staatlicher Zuschlag pro verbrauchter kWh | Mittel – wichtiger Wirtschaftlichkeitsfaktor |
Einspeisevergütung | Vergütung für überschüssigen Strom | Mittel – abhängig vom Eigenverbrauchsanteil |
Das Mieterstrommodell ermöglicht eine Amortisationszeit von 9-12 Jahren, während reine Volleinspeisungsanlagen oft 14-15 Jahre benötigen. Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage hängt jedoch stark von den individuellen Gegebenheiten ab.
Mieter für Photovoltaik begeistern: Effektive Kommunikationsstrategien
Der Erfolg eines Mieterstromprojekts hängt maßgeblich von der Akzeptanz und Teilnahmebereitschaft der Mieter ab. Eine zielgerichtete Kommunikation der Vorteile und transparente Information über die Funktionsweise sind entscheidend, um Mieter von den Vorzügen der PV-Anlage zu überzeugen. Die folgenden Strategien haben sich in der Praxis als besonders wirkungsvoll erwiesen.
Strategische Kommunikation der konkreten Vorteile
Effektive Mieteransprache basiert auf der klaren Darstellung der spezifischen Mehrwerte:
- Konkrete Kosteneinsparungen aufzeigen: Präsentieren Sie transparente Vergleichsrechnungen zwischen herkömmlichen Stromtarifen und dem Mieterstromtarif. Beispiel: Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2.500 kWh/Jahr und einer Preisdifferenz von 10% zum Grundversorgungstarif ergibt sich eine jährliche Einsparung von ca. 200-250 Euro.
- Umweltvorteile quantifizieren: Vermitteln Sie den ökologischen Mehrwert durch konkrete CO₂-Einsparungen. Beispiel: Eine 30 kWp-Anlage auf einem Mehrfamilienhaus spart jährlich etwa 15 Tonnen CO₂ im Vergleich zum deutschen Strommix – das entspricht etwa 100.000 Autokilometern.
- Preisstabilität betonen: Heben Sie die relative Unabhängigkeit von künftigen Strompreissteigerungen hervor. Historische Daten zeigen, dass die Strompreise in Deutschland seit 2000 um durchschnittlich 4-5% pro Jahr gestiegen sind – mit Mieterstrom kann diese Volatilität teilweise abgefedert werden.
- Freiwilligkeit und Wahlfreiheit herausstellen: Betonen Sie, dass die Teilnahme am Mieterstrommodell freiwillig ist und keine Bindung an den Mietvertrag besteht.
Effektive Kommunikationswege und -formate
Der Einsatz verschiedener Kommunikationskanäle erhöht die Reichweite und Wirksamkeit der Informationen:
- Persönliche Mieterversammlungen: Organisieren Sie Informationsveranstaltungen, bei denen Mieter ihre Fragen direkt stellen können. Idealerweise wird die Veranstaltung durch Fachexperten (z.B. von ENnergy) begleitet, die technische Fragen kompetent beantworten können.
- Individuelle Informationsmaterialien: Stellen Sie maßgeschneiderte Unterlagen bereit, die auf die spezifische Situation des Mehrfamilienhauses zugeschnitten sind. Diese sollten neben allgemeinen Informationen auch konkrete Beispielrechnungen für typische Haushaltsgrößen im Gebäude enthalten.
- Digitale Information: Nutzen Sie digitale Kanäle wie E-Mail-Newsletter oder eine dedizierte Webseite, um regelmäßig über den Fortschritt des Projekts zu informieren und Fragen zu beantworten.
- Aushänge im Hausflur: Platzieren Sie ansprechend gestaltete Informationstafeln an zentralen Stellen im Gebäude, die kontinuierlich über das Projekt informieren.
- Musterverträge und transparente Konditionen: Stellen Sie frühzeitig Musterverträge zur Verfügung, damit sich Mieter mit den Bedingungen vertraut machen können.
Mit Vorbehalten und Fragen konstruktiv umgehen
Mieter haben häufig spezifische Bedenken, die proaktiv adressiert werden sollten:
Häufige Vorbehalte | Konstruktive Antworten |
---|---|
"Ist Mieterstrom wirklich günstiger?" | Konkrete Vergleichsrechnungen mit lokalen Tarifen präsentieren; auf die gesetzliche Preisgrenze von 90% des Grundversorgertarifs hinweisen |
"Was passiert bei Wohnungswechsel?" | Die einfache Kündbarkeit des Mieterstromvertrags erläutern; betonen, dass keine Bindung an den Mietvertrag besteht |
"Ist die Stromversorgung zuverlässig?" | Das Zusammenspiel mit dem öffentlichen Netz erklären, das jederzeit eine sichere Versorgung gewährleistet |
"Entstehen Geräusche durch die Anlage?" | Informieren, dass moderne Wechselrichter praktisch geräuschlos arbeiten und in technischen Räumen untergebracht werden |
"Steigt die Miete durch die PV-Anlage?" | Klarstellen, dass die Investitionskosten nicht als Betriebskosten umlegbar sind; transparent kommunizieren, falls Modernisierungsumlagen geplant sind |
Best Practices aus erfolgreichen Projekten
Erfahrungen aus erfolgreichen Mieterstromprojekten zeigen folgende Schlüsselfaktoren:
- Frühzeitige Einbindung: Informieren Sie Mieter bereits in der Planungsphase und geben Sie ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Feedback zu geben.
- Transparente Dokumentation: Stellen Sie den Prozess und die wirtschaftlichen sowie ökologischen Auswirkungen transparent dar.
- Lokale Erfolgsbeispiele: Verweisen Sie auf erfolgreiche Referenzprojekte in der Umgebung, idealerweise mit Testimonials zufriedener Mieter.
- Fachliche Unterstützung: Ziehen Sie Experten wie die ENnergy GmbH hinzu, die komplexe technische Fragen verständlich beantworten können.
- Nachhaltige Betreuung: Bieten Sie auch nach der Installation kontinuierliche Ansprechpartner für Fragen und Anliegen der Mieter.
Eine offene, transparente und proaktive Kommunikation mit den Mietern ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Akzeptanz und den wirtschaftlichen Erfolg Ihres PV-Projekts. Die ENnergy GmbH unterstützt Sie nicht nur bei der technischen Umsetzung, sondern auch bei der Mieterkommunikation mit professionellen Materialien und Expertise.
ENnergy: Ihr Komplettanbieter für PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern
Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus erfordert fundierte Expertise in zahlreichen Bereichen. Die ENnergy GmbH verfügt mit mehr als einem Jahrzehnt Branchenerfahrung und über 30 qualifizierten Mitarbeitern über die notwendigen Kompetenzen für maßgeschneiderte PV-Lösungen.
Das ENnergy-Sorglos-Paket für Vermieter
Unser für Vermieter konzipiertes Komplettpaket umfasst alle relevanten Aspekte:
- Fundierte Erstberatung: Wir analysieren Ihre Immobilie hinsichtlich Dachbeschaffenheit, Statik und Ausrichtung. Bei begrenzten Traglasten setzen wir leichte Spezialmodule mit nur 2,8 kg/m² ein.
- Präzise technische Planung: Mittels KI-gestützter Auslegung entwickeln wir ein optimales Anlagenkonzept für maximale Effizienz.
- Professionelle Installation: Unsere eigenen Montageteams und Elektrofachkräfte gewährleisten höchste Installationsqualität in 3-5 Tagen.
- Komplette bürokratische Abwicklung: Wir übernehmen sämtliche administrativen Prozesse von der Netzanmeldung bis zur Förderbeantragung.
- Mieterstrommodell-Implementierung: Wir konzipieren passgenaue Mieterstromkonzepte inklusive Messkonzept und Abrechnungssystem.
- After-Sales-Service: Durch Wartungsverträge, Inspektionen und professionelle PV-Reinigung sichern wir den optimalen Betrieb über Jahrzehnte.
Premium-Komponenten für maximale Leistung
Für Mehrfamilienhäuser setzen wir ausschließlich auf hochwertige Komponenten renommierter Hersteller:
- Leistungsstarke PV-Module: Premium-Module von Sharp, TrinaSolar, AIKO, Saronic und Sunman. Für Dächer mit geringer Tragfähigkeit bieten wir innovative Sunman eArc Glas-Flexmodule an.
- Effiziente Stromspeicher: Batteriesysteme von Sofar Solar und Swatten maximieren den Eigenverbrauch und erhöhen die Netzunabhängigkeit.
- Zuverlässige Wechselrichter: Hybrid-Wechselrichter gewährleisten eine optimale Integration von PV-Anlage und Batteriespeicher.
- Intelligente Messtechnik: Präzise Messgeräte und Smart Meter für eine transparente Verbrauchserfassung und Abrechnung.
Spezifische Mehrwerte für Vermieter
Im Vergleich zu anderen Anbietern bietet ENnergy besondere Vorteile:
- Regionale Expertise: Mit drei Standorten in Ennepetal und Gevelsberg sind wir lokal verankert und bieten persönliche Betreuung vor Ort.
- Zertifizierter Meisterbetrieb: Als qualifizierter Fachbetrieb garantieren wir höchste handwerkliche Standards und normgerechte Installation.
- Spezialisierung auf Mieterstromkonzepte: Wir verfügen über umfassende Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Mieterstrommodellen für Vermieter.
Häufige Fragen zur PV-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus
Als Vermieter stehen Sie bei der Entscheidung für eine PV-Anlage auf Ihrem Mehrfamilienhaus vor zahlreichen Fragen. Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Aspekte, die bei der Planung und Umsetzung eines solchen Projekts relevant sind.
Die Investitionskosten für eine PV Anlage auf einem Mehrfamilienhaus variieren je nach Anlagengröße, Dachbeschaffenheit und gewähltem System. Als Orientierung: Eine 30 kWp-Anlage für ein mittleres Mehrfamilienhaus mit 10-12 Wohneinheiten kostet etwa 35.000-50.000 Euro. Durch den Nullsteuersatz (0% MwSt.) reduzieren sich die effektiven Kosten erheblich. Bei einer typischen Anlage mit 30 kWp entspricht dies einer Steuerersparnis von rund 8.500 Euro. Zusätzlich können regionale Förderprogramme, insbesondere in NRW, die Investition weiter reduzieren. Die Wirtschaftlichkeit wird durch mehrere Faktoren positiv beeinflusst: Mieterstromverkauf, Mieterstromzuschlag, Einspeisevergütung und steuerliche Vorteile. Die Amortisationszeit liegt beim Mieterstrommodell typischerweise bei 9-12 Jahren, was deutlich kürzer ist als bei reinen Einspeiseanlagen.
Für eine wirtschaftliche PV Anlage auf einem Mehrfamilienhaus ist die benötigte Dachfläche abhängig von der Anzahl der Wohneinheiten und deren Energieverbrauch. Als Grundregel gilt: Pro Kilowattpeak (kWp) installierter Leistung werden etwa 4,5-5 m² Dachfläche benötigt. Ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten benötigt typischerweise etwa 20-25 kWp, was einer Fläche von ca. 100-125 m² entspricht. Für ein Haus mit 10 Wohneinheiten werden etwa 30-40 kWp empfohlen, entsprechend 150-200 m² Dachfläche. Dabei sollte beachtet werden, dass nicht die gesamte Dachfläche nutzbar ist – Verschattungen, Abstandsflächen und Zugangswege reduzieren die effektiv nutzbare Fläche. Bei Dächern mit begrenzter Tragfähigkeit bieten wir Spezialmodule mit deutlich reduziertem Gewicht an (Sunman eArc mit nur 2,8 kg/m²), die bis zu 70% leichter als herkömmliche Module sind und somit zusätzliche Installationsmöglichkeiten eröffnen.
Die Abrechnung bei einer PV Anlage im Mehrfamilienhaus erfolgt im Rahmen des Mieterstrommodells durch ein präzises Messkonzept. Jede Wohneinheit erhält einen separaten Stromzähler, der den individuellen Verbrauch erfasst. Typischerweise werden Zweirichtungszähler installiert, die sowohl den Strombezug aus dem Netz als auch die Einspeisung messen. Bei Anlagen über 30 kWp ist zudem ein Erzeugungszähler notwendig, der die gesamte produzierte Strommenge erfasst. Die Abrechnung erfolgt separat von den übrigen Nebenkosten und ist nicht Teil der Betriebskostenabrechnung. Mieter erhalten in der Regel eine Mischrechnung, die sowohl den aus der PV-Anlage bezogenen Strom als auch den gegebenenfalls aus dem Netz bezogenen Reststrom ausweist. Der Preis für den Mieterstrom darf bei geförderten Modellen maximal 90% des örtlichen Grundversorgertarifs betragen. Die technische und administrative Komplexität kann durch die Beauftragung spezialisierter Dienstleister reduziert werden. ENnergy bietet ein Komplettpaket an, das sowohl die Installation der erforderlichen Messtechnik als auch Lösungen für die Abrechnung umfasst.
Vermieter von Mehrfamilienhäusern profitieren von erheblichen steuerlichen Vorteilen bei der Installation einer PV Anlage. Seit dem 1. Januar 2023 gilt ein Nullsteuersatz auf die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen. Dies umfasst sämtliche Komponenten sowie die Montagekosten, was die anfängliche Investition deutlich reduziert. Diese Regelung wurde durch ein ergänzendes Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen bestätigt und gilt auch 2025 weiterhin. Für kleinere PV-Anlagen bis zu einer Größe von 30 kWp gilt zudem eine vereinfachte Einkommensteuerregelung. Anstatt Betriebseinnahmen und -ausgaben einzeln ermitteln zu müssen, wird der Gewinn pauschal mit 70% der Betriebseinnahmen angesetzt. Diese Vereinfachung reduziert den bürokratischen Aufwand spürbar. Bei gewerblicher Nutzung einer Solaranlage, beispielsweise beim Mieterstrommodell, kann unter bestimmten Voraussetzungen der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden. Ein weiterer steuerlicher Vorteil ist die Möglichkeit der degressiven AfA (Absetzung für Abnutzung), die in den ersten Jahren höhere Abschreibungsbeträge ermöglicht. Die konkrete steuerliche Situation sollte jedoch immer mit einem Steuerberater abgestimmt werden, da sie von individuellen Faktoren abhängt.
Die Kosten einer PV Anlage für ein Mehrfamilienhaus können nicht direkt als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden. Allerdings existieren zwei relevante Wege, die Investition teilweise zu refinanzieren: Erstens, im Rahmen einer energetischen Modernisierung gemäß § 559 BGB können jährlich 8% der für die Wohnungen anfallenden Modernisierungskosten auf die Miete umgelegt werden. Diese Mieterhöhung ist dauerhaft wirksam, unterliegt jedoch strengen rechtlichen Anforderungen und muss ordnungsgemäß angekündigt werden. Zweitens bietet das Mieterstrommodell die Möglichkeit, den erzeugten Solarstrom direkt an die Mieter zu verkaufen und so zusätzliche Einnahmen zu generieren. Der Strompreis darf dabei maximal 90% des örtlichen Grundversorgertarifs betragen. Wichtig dabei: Die Teilnahme am Mieterstrommodell ist für Mieter freiwillig und darf nicht an den Mietvertrag gekoppelt werden. Alternativ kann der Solarstrom auch für die Versorgung der Allgemeinflächen (Treppenhäuser, Außenbeleuchtung, etc.) genutzt werden, was die Betriebskosten senkt und einen Teil des Investments refinanziert. Vor der Umsetzung empfiehlt sich in jedem Fall eine rechtliche Prüfung und transparente Kommunikation mit den Mietern.
Für PV Anlagen auf Mehrfamilienhäusern in NRW existieren aktuell mehrere attraktive Fördermöglichkeiten. Die bundesweit geltende Einspeisevergütung nach dem EEG sichert für überschüssigen Solarstrom eine feste Vergütung über 20 Jahre. Zusätzlich wird das Mieterstrommodell durch den Mieterstromzuschlag gefördert. Besonders vorteilhaft sind die kommunalen Förderprogramme in NRW: In Köln werden 300 €/kWp (bis 10 kWp) und 250 €/kWp (10-50 kWp) gefördert, plus bis zu 6.000 € speziell für Mieterstromlösungen. Düsseldorf bietet eine Grundförderung von 1.000 € plus 100 €/kWp bis maximal 10.000 €. In Essen existiert eine gestaffelte Förderung von 500 € bis 4.000 € je nach Anlagengröße, mit zusätzlichem Bonus für Mieterstromkonzepte. Bonn fördert PV-Anlagen mit 100 €/kWp für Gebäude bis 3 Wohneinheiten und 300 €/kWp ab 4 Wohneinheiten, plus Bonus für EEG-Mieterstrommodelle. Gelsenkirchen bietet zwischen 750 € und 4.000 € je nach Anlagengröße. Die KfW unterstützt mit dem Programm 270 "Erneuerbare Energien - Standard" durch zinsgünstige Kredite. Zudem entfällt die Mehrwertsteuer (0% statt 19%) auf die Lieferung und Installation von PV-Anlagen, was einer direkten Förderung von 19% entspricht. ENnergy übernimmt für Sie die komplette Beantragung aller verfügbaren Fördermittel im Rahmen des Sorglos-Pakets.
Haben Sie weitere Fragen zu Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern? Kontaktieren Sie unser Expertenteam für eine individuelle Beratung. Wir analysieren Ihre spezifische Situation und entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept für Ihre Immobilie.
Fazit: PV-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus – eine strategische Investition
Die Installation einer Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus erweist sich 2025 als wirtschaftlich attraktive und zukunftssichere Investition für Vermieter. Die Kombination aus signifikanten Steuervorteilen, attraktiven Förderungen, zusätzlichen Einnahmequellen durch Mieterstrom und langfristiger Immobilienwertsteigerung schafft ein überzeugendes Gesamtpaket.
Die aktuellen Rahmenbedingungen bieten ein besonders günstiges Umfeld:
- Der Nullsteuersatz reduziert die Anschaffungskosten erheblich
- Die vereinfachte Einkommensteuerregelung für Anlagen bis 30 kWp minimiert den administrativen Aufwand
- Kommunale Förderprogramme in NRW bieten zusätzliche finanzielle Anreize
- Das Mieterstrommodell ermöglicht Renditen von über 10%
- Die steigende Nachfrage nach energieeffizienten Wohnungen stärkt die langfristige Vermietbarkeit
Mit der ENnergy GmbH haben Sie einen erfahrenen und regional verwurzelten Partner an Ihrer Seite, der Sie von der ersten Beratung bis zum langjährigen Betrieb der Anlage umfassend unterstützt. Die Entscheidung für eine PV-Anlage auf Ihrem Mehrfamilienhaus ist mehr als eine reine Renditeüberlegung – sie ist eine strategische Investition in die Zukunftsfähigkeit Ihrer Immobilie.
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