Solarmodule werden teurer – und der Hauptgrund ist Silber. Der Rekord-Silberpreis von über 83 Dollar pro Unze treibt die Produktionskosten für PV-Module deutlich nach oben.
Was bedeutet das für Sie als Käufer? In diesem Artikel erklären wir, warum Solarmodule teurer werden, welche Rolle Silber dabei spielt und warum jetzt ein guter Zeitpunkt für den Kauf sein kann.
Das Wichtigste in Kürze
- Solarmodule werden teurer: Silberpreis auf Rekordhoch ($83,62/oz)
- Silber macht 16-17% der Modulkosten aus, bei der Zellproduktion bis zu 30%
- Zusätzlich: China-Exportzölle ab April 2026 (+10%)
- Empfehlung: Jetzt kaufen, bevor Preise weiter steigen
Warum Solarmodule durch Silber teurer werden
Silber ist ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Solarzellen. Die Silberpaste bildet die Leiterbahnen, die den erzeugten Strom ableiten. Der Grund: Silber besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle. Laut Fraunhofer ISE entfallen bereits 32% des weltweit industriell genutzten Silbers auf die PV-Industrie.
Die steigenden Rohstoffpreise betreffen die gesamte Solarbranche. Wer eine PV-Anlage plant, sollte die Preisentwicklung genau beobachten.
Der Silberpreis erreichte im Dezember 2025 ein Rekordhoch von 83,62 Dollar pro Unze. Das entspricht einem Anstieg von 180% innerhalb eines Jahres. Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf die Preise von Solarmodulen aus.
Die Zahlen im Überblick
| Faktor | Wert | Auswirkung |
|---|---|---|
| Silberpreis (Dez. 2025) | $83,62/oz | Rekordhoch |
| Preissteigerung Silber | +180% in 12 Monaten | Massiver Anstieg |
| Silberanteil Modulkosten | 16-17% | Signifikant |
| Silberanteil Zellproduktion | bis zu 30% | Sehr hoch |
Weitere Gründe für teurere Solarmodule
Neben dem Silberpreis gibt es weitere Faktoren, die Solarmodule teurer machen:
China-Exportzölle ab April 2026
China streicht die Exportsteuervorteile für PV-Module zum 1. April 2026. Da China über 80% der weltweiten Module produziert, werden die Preise voraussichtlich um weitere 10% steigen.
Hohe Nachfrage in Europa
Die Energiewende beschleunigt sich weiter. Immer mehr Haushalte und Unternehmen setzen auf Solarstrom. Diese anhaltend hohe Nachfrage stützt das aktuelle Preisniveau.
Reaktion der Hersteller auf teureres Silber
Die Solarindustrie arbeitet an Alternativen, um die Abhängigkeit von Silber zu reduzieren:
- Kupfer-Metallisierung: Hersteller wie Longi entwickeln kupferbasierte Leiterbahnen
- Dünnere Silberschichten: Optimierung der Paste-Auftragung
- Neue Zelltechnologien: HJT und TOPCon mit reduziertem Silberverbrauch
Diese Entwicklungen brauchen jedoch Zeit. Kurzfristig bleiben Solarmodule durch Silber teurer. Die Umstellung auf alternative Materialien erfordert neue Produktionsanlagen und umfangreiche Tests, um die gleiche Effizienz zu gewährleisten.
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Häufige Fragen: Solarmodule und Silberpreis
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema:
Silber ist ein unverzichtbarer Bestandteil von Solarzellen. Es bildet die Leiterbahnen, die den Strom ableiten. Der Silberanteil macht 16-17% der Modulkosten aus. Bei einem Silberpreis von über $83/oz steigen die Produktionskosten erheblich.
Experten rechnen mit 15-20% höheren Modulpreisen durch den Silberpreis-Anstieg. Dazu kommen etwa 10% durch die China-Exportzölle ab April 2026. Insgesamt könnten Solarmodule bis Mitte 2026 um 20-30% teurer werden.
Ja, Hersteller wie Longi arbeiten an kupferbasierten Metallisierungen. Diese Technologie ist jedoch noch nicht marktreif. Kurzfristig bleibt Silber der Standard für hocheffiziente Solarzellen.
Fazit: Solarmodule werden teurer – jetzt handeln
Solarmodule werden durch den Rekord-Silberpreis deutlich teurer. Zusätzlich drohen China-Exportzölle ab April 2026. Wer eine Solaranlage plant, sollte daher nicht zu lange warten.
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